Havarie im Atlantik US-Marine spürt Jacht britischer Segler auf

Für vier vermisste britische Regattasegler gibt es kaum noch Hoffnung. Die US-Marine fand jetzt die gekenterte Jacht, von der Besatzung fehlt jede Spur.

REUTERS

Die US-Marine hat am Freitag ein seit neun Tagen verschollenes Segelboot aufgespürt. Die vier Besatzungsmitglieder aus Großbritannien seien nicht mehr an Bord gewesen, wie die Küstenwache mitteilte. Ein Helikopter entdeckte das gekenterte Boot etwa 1850 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts. Die Schiffskabine sei mit Wasser vollgelaufen und das Rettungsboot sei noch an seinem Platz. Nichts deute daraufhin, dass die Crew noch am Leben sei, erklärte die Küstenwache.

Die Rettungskräfte stellten ihre Suche nach den Vermissten am Freitag um Mitternacht ein. Die Einsatzkräfte hatten diesen Schritt angekündigt, falls bis dahin keine neuen Hinweise auf ein Überleben der Vermissten gefunden würden.

Die zwölf Meter lange Jacht war am 15. Mai auf dem Rückweg von einer Regatta auf der Karibikinsel Antigua in Seenot geraten. Am Tag darauf riss der Kontakt zu der Besatzung ab.

mik/AFP

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.