Tier macht Sachen Esel fährt in Streifenwagen

Ungewöhnlicher Anblick: Esel auf der Rückbank eines Streifenwagens in Oklahoma
AP/ Norman Police Dept.

Ungewöhnlicher Anblick: Esel auf der Rückbank eines Streifenwagens in Oklahoma


Normalerweise ist es der Platz für Betrunkene, Diebe oder andere Störenfriede: die Rückbank eines Streifenwagens. Doch im US-Bundesstaat Oklahoma landete dort nun ein Esel - und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Verantwortlich für den ungewöhnlichen Transport in der Stadt Norman war Polizist Kyle Canaan. Eine Frau hatte die Polizei alarmiert, weil sie den herrenlosen Zwergesel über eine Straße laufen sah. "Wenn ich ihn nicht von der Straße bekommen hätte, wäre er möglicherweise gestorben", sagte Robin Strader dem Sender KFOR.

Den Esel, sagte sie dem Polizisten, würde sie gerne auf ihrem Grundstück in Sicherheit bringen. Aber wie sollte das Tier da hinkommen?

"Äh, es könnte vielleicht in mein Auto passen", sagte Polizist Canaan dem Bericht zufolge. Und tatsächlich: ein bisschen Schieben, ein bisschen Ziehen, etwas Futter als Lockmittel - schon war der Esel im Streifenwagen.

"Das hat perfekt gepasst", sagte Canaan. Er habe gerade noch beide Türen schließen können. Dann kurbelte der Polizist ein Fenster runter. Die Fahrt konnte beginnen.

Squishy, diesen Spitznamen bekam der Esel verpasst, blieb allerdings nur für ein paar Kilometer in Polizeigewahrsam. Dann war Straders Grundstück erreicht. Unklar ist noch immer, wem das Tier gehört. Sollte sich der Besitzer nicht melden, will Strader es behalten.

Canaan war froh, dem Esel geholfen zu haben. Weniger froh war er über dessen Hinterlassenschaften. "Das Tier hat die Rückbank als Toilette benutzt", sagte er. "Ich muss es kurz nach dem Frühstück eingeladen haben."

wit

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