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US-Wetterkatastrophe: Flut in Missouri reißt 13 Menschen in den Tod

Unwetter in den USA: Land unter in Missouri Fotos
AP

Seit Tagen plagen schwere Unwetter mehrere US-Bundesstaaten, vor allem im Mittleren Westen, in Missouri herrscht Ausnahmezustand. Und das Schlimmste dürfte noch bevorstehen.

Nach tagelangen schweren Unwettern in den USA richtet sich der Blick verstärkt auf die Bundesstaaten Missouri und Illinois im Mittleren Westen. Bei Überschwemmungen in Missouri kamen nach offiziellen Angaben bislang 13 Menschen ums Leben.

Zwölf Menschen starben, als Wassermassen ihre Fahrzeuge von Straßen spülten, teilte Gouverneur Jay Nixon mit. Er mobilisierte die Nationalgarde des Staates, um Gemeinden zu schützen und Rettungskräfte zu unterstützen. Nixon sprach von Überschwemmungen historischen Ausmaßes.

Nixon hatte in seinem Bundesstaat den Ausnahmezustand ausgerufen. Hunderte Straßen waren gesperrt. Die Einwohner des Ortes West Alton wurden nach einem Deichbruch am Fluss Mississippi dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Der Nationale Wetterdienst erwartet bis Samstag Rekord-Hochwasser entlang des Mississippi in Missouri.

Auf der anderen Seite des Flusses in Illinois mussten Insassen eines Gefängnisses im Ort Chester wegen der Überschwemmungen verlegt werden, wie der Sender NBC News berichtete. In Illinois kamen bislang mindestens fünf Menschen ums Leben. Laut CNN sind bei den US-Unwettern in den vergangenen sieben Tagen fast 50 Menschen gestorben.

sms/dpa/Reuters

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