Ohio Waffenladen-Besitzer versehentlich bei Übung erschossen

Ein Kurs zum sicheren Umgang mit Pistolen hat den Besitzer eines Waffengeschäfts in den USA das Leben gekostet. Der 64-Jährige wurde bei der Übung aus Versehen getroffen.


Im US-Bundesstaat Ohio ist der Besitzer eines Schusswaffengeschäfts während einer Übung versehentlich erschossen worden. Wie die "Washington Post" und der "Cincinnati Enquirer" berichten, ereignete sich der Unfall ausgerechnet während eines Kurses zum sicheren Umgang mit Waffen. Beide Medien beriefen sich auf Polizeiangaben.

Demnach hatten am Wochenende etwa zehn Menschen im KayJay Gun Shop in Amelia geübt, was im Fall der Fehlfunktion einer Waffe zu tun ist. Dabei löste sich aus der Waffe eines Schülers ein Schuss - und die Kugel durchschlug die Wand eines benachbarten Raumes, in dem sich der Ladenbesitzer aufhielt.

Der 64-Jährige sei am Hals getroffen worden und auf der Stelle tot gewesen, hieß es in den Zeitungsberichten.

Laut der Website des Ladens bestehen die Kurse aus generellen Sicherheitshinweisen im Umgang mit Pistolen, zwei Stunden auf dem Schießstand und zwei Stunden Gesetzeskunde. Alle Kurse würden von qualifizierten Personen geleitet, die Erfahrung als Gesetzeshüter oder beim Militär gesammelt hätten.

Die Ermittler betrachten den Vorfall den Berichten zufolge als Unfall. Noch seien die Untersuchungen aber nicht abgeschlossen.

wit/dpa

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