Tier macht Sachen

Tier macht Sachen Kommt eine Seekuh geflutscht

In Florida verirren sich ein Dutzend Rundschwanzseekühe - tief unter der Erde, in der Kanalisation. Als Rettungskräfte eintreffen, um den Säugetieren zu helfen, müssen sie schweres Gerät auffahren.


Zwölf graue Klumpen stecken fest und können sich allein nicht mehr befreien: Das war das Bild, das sich Rettungskräften bot, als sie in der Stadt Satellite Beach im US-Bundesstaat Florida zu einem Schacht der Kanalisation gerufen wurden.

Dort hingen ein Dutzend Rundschwanzseekühe fest - bis zu 500 Kilogramm schwere Säugetiere mit massiver Schnauze, runder Schwanzflosse und glatter, glitschiger Haut.

Die Seekühe, die bei Kälteeinbrüchen auf der Suche nach wärmerem Wasser manchmal ihren heimischen Fluss Indian River verlassen, waren vermutlich alle nacheinander durch ein Rohr in die Kanalisation geflutscht. Eine ganze Nacht lang war ein Rettungsteam damit beschäftigt, die Seekühe aus dem Schacht zu befreien.

Bei dem Einsatz war schweres Gerät vonnöten: Mit einem Bagger wurden die Tiere nacheinander aus der Tiefe gezogen. Das 30 bis 45 Meter lange Rohr, in dem die Seekühe feststeckten, mussten die Helfer aufbrechen, um keines der Tiere zu verletzen.

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Tiere stecken fest: Und täglich grüßt das Murmeltier

nil/Reuters



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schgucke 24.02.2015

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