Kalifornien Waldbrand zwingt Tausende Rentner zur Flucht

Verheerende Waldbrände bedrohen die Bevölkerung in Kalifornien. Die Löscharbeiten machen zwar Fortschritte - trotzdem waren am Wochenende tausende Rentner in Gefahr.

Waldbrand in Kalifornien
AFP

Waldbrand in Kalifornien


Tausende ältere Menschen mussten wegen eines Waldbrandes in Kalifornien ihre Wohnungen verlassen. Das sogenannte "Holy Fire" war am Sonntag einer Rentnersiedlung - etwa 100 Kilometer von San Diego entfernt - gefährlich nahe gekommen.

Der Brand nahe des Cleveland National Forest zerstörte den Angaben der örtlichen Forstbehörde zufolge bereits mehr als 9000 Hektar Land. Rund 1500 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt. Sie dämmten das Feuer am Sonntag zu 41 Prozent ein.

Derzeit wüten rund 18 Waldbrände in Kalifornien. Die Behörden melden Fortschritte: Der zerstörerische "Mendocino Complex" in Nordkalifornien verbrannte Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag weniger Fläche als in der Nacht zuvor. Er gilt als größter Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens. Auch das "Carr"-Feuer im Norden Kaliforniens wurde eingedämmt. Angesichts der hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit blieben die Bedingungen trotzdem nach wie vor ungünstig.

REUTERS

Seit Mitte Juli kamen bei den Bränden in Kalifornien mindestens zehn Menschen ums Leben. Mindestens ein Feuer soll absichtlich gelegt worden sein. Einem 51-Jährigen drohen wegen mutmaßlicher Brandstiftung nördlich der Stadt San Diego zwischen zehn Jahren Haft und lebenslänglich.

kmy/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.