Vatikan Benedikt hält erste Generalaudienz

Bei strahlendem Sonnenschein hat Papst Benedikt XVI. in Rom seine erste Generalaudienz gehalten. Zehntausende Gläubige jubelten dem Pontifex zu, als dieser im offenen Wagen über den Petersplatz fuhr.


Papst Benedikt XVI. winkt den Gläubigen zu: Friedenspapst als Vorbild
AP

Papst Benedikt XVI. winkt den Gläubigen zu: Friedenspapst als Vorbild

Rom - In seiner Ansprache an die Gläubigen ging das Kirchenoberhaupt noch einmal auf die Wahl seines Namens als Nachfolger auf dem Petrusstuhl ein: "Ich habe mich Benedikt XVI. genannt, um mich an das Pontifikat des mutigen Friedens-Papstes Benedikt XV. anzulehnen", sagte Joseph Ratzinger. Insgesamt grüßte er die Anwesenden in acht Sprachen, darunter Deutsch, Spanisch und Polnisch. Immer wieder spendeten die Menschen dem neuen Pontifex Beifall, viele schwenkten ihre Landesfahnen.

Vor Beginn der Audienz hatte sich der Papst im offenen Papamobil den Gläubigen gezeigt. In seiner Ansprache sagte er, dass er fortan bei der traditionellen Mittwochs-Audienz "nach dem Beispiel meines Vorgängers Johannes Paul II. den Kommentar der Psalmen des Alten Testaments fortsetzen" werde.

Es war die erste Generalaudienz seit dem 26. Januar. Zwar hatte sich auch Johannes Paul II. noch im Februar und März mehrmals kurz den Gläubigen bei der Mittwochs-Audienz gezeigt, doch hatte der kranke Kirchenführer dabei nicht mehr sprechen können.



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