Neuseeland: Großer Hai tötet Schwimmer

Ein 47-jähriger Mann ist in Neuseeland von einem großen Hai angegriffen und getötet worden. Noch während die Leiche geborgen wurde, umkreisten weitere Haie die Taucher. Die Raubfische wurde später von Polizisten mit Warnschüssen vertrieben.

Auckland - An der Westküste Neuseelands ist am Mittwoch ein Mann beim Schwimmen von einem Hai getötet worden. Man habe die Leiche des 47-Jährigen im Wasser gefunden, nachdem er von einem etwa vier Meter langen Hai attackiert worden sei, sagte ein Polizeisprecher.

Polizisten in Schlauchbooten hätten den Raubfisch durch Warnschüsse vertreiben müssen, so der Sprecher. Die Bergungsarbeiten hätten sich über eine halbe Stunde hingezogen, weil zwei weitere Haie permanent um die Taucher herumgeschwommen seien.

Das Opfer sei mehrere hundert Meter von der Küste entfernt von Maori Bay nach Muriwai Beach geschwommen, hieß es. Muriwai ist ein beliebter Badestrand rund eine Autostunde westlich von Auckland. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich rund 200 Menschen an dem Strand, der kurz darauf für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht wurde.

"Ganz plötzlich sahen wir eine Haiflosse und kurz darauf, wie der Hai ihn angriff, dann war überall Blut im Wasser", berichtete ein schockierter Augenzeuge der Website Stuff.co.nz zufolge. Er habe sofort die Feuerwehr alarmiert. Jede Hilfe kam allerdings zu spät. Wahrscheinlich habe es sich um einen Weißen Hai gehandelt, sagte Rettungsschwimmer Tim Jago.

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Unfall: Tödlicher Haiangriff in Neuseeland
Tödliche Haiangriffe sind in Neuseeland äußerst selten. Laut einem Medienbericht wurden seit Beginn der Aufzeichnungen vor rund 180 Jahren erst 14 Fälle dokumentiert.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung hieß es, der Hai sei aus einem Hubschrauber heraus erschossen worden. Tatsächlich schossen Polizisten von einem Schlauchboot aus auf das Tier. Zudem starb der Hai nicht, sondern wurde durch die Schüsse vertrieben. Ob es sich um einen Weißen Hai handelte, ist unklar.

ala/dpa

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