Ermittlungen zu kreuz.net: Beck übergibt Unterlagen an Verfassungsschutz

Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck hat dem Bundesamt für Verfassungsschutz Unterlagen übergeben, die Hinweise auf mögliche Hintermänner des Hetzportals kreuz.net enthalten sollen. Zuvor hatte bereits die Berliner Staatsanwaltschaft Informationen erhalten.

Berlin - Nach der Staatsanwaltschaft Berlin ist nun auch das Bundesamt für Verfassungsschutz über Hinweise auf mögliche Hintermänner des Portals kreuz.net informiert worden. Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) übergab seine Unterlagen dem Präsidenten des Bundesamts, Hans-Georg Maaßen.

Am Dienstag hatte David Berger, der die vom Bruno Gmünder Verlag initiierte Aktion "Stoppt Kreuz.net" koordiniert, der Staatsanwaltschaft Berlin Informationen gegeben, die bei der Aktion gesammelt worden waren. Darunter befand sich eine Liste mit fünf Namen von Kirchenmitarbeitern: Eine Person lebt in Deutschland, eine in der Schweiz, drei Personen leben in Österreich.

Laut Beck stammen seine Hinweise für Maaßen zum großen Teil von der Initiative des Verlags. Es sei jedoch auch Material "von engagierten Bürgerinnen und Bürgern und aus eigenen Recherchen" enthalten.

"Nach unseren Informationen kommen die Akteure überwiegend aus Österreich, aber auch aus Köln und Heidelberg", so Beck. Bei seinem Gespräch mit Maaßen sei deutlich geworden, "dass die Zivilgesellschaft hier zum Teil deutlich weiter ist als die Sicherheitsbehörden".

bim

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