Rituale berühmter Leute Opium im Bett, Schnecken in der Zimmerecke

Der eine trank 50 Tassen Kaffee am Tag, ein anderer komponierte in einer Waldhütte, ein dritter setzte auf Autoerotik als Kreativitätsschub: Auch geniale Persönlichkeiten haben ihre Alltagsrituale, um gegen die Mühseligkeit des Schaffens anzukämpfen. Eine Betrachtung berühmter Marotten.

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Nachteule und Opiumliebhaber: Marcel Proust
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Nachteule und Opiumliebhaber: Marcel Proust


Hamburg - Jeder kennt die Ödnis im Alltag, den Moment, in dem man auf die große Idee wartet, aber nur daran denken kann, was man gleich in der Kantine bestellt. In diesen Momenten der Inspirations- und Konzentrationslosigkeit kann man Twitter checken, spazieren gehen oder sich noch einen Kaffee holen. Oder, man googelt wie andere ihren Arbeitstag organisieren und schreibt über die Schaffensstrategien und -probleme anderer Leute. So gemacht von Mason Currey, amerikanischer Journalist und Autor.

In seinem Buch "Daily Rituals" präsentiert er seine Recherchen: 161 Kurzporträts berühmter Persönlichkeiten und ihrer schöpferischen Marotten. "Ich wollte zeigen, wie große, kreative Visionen sich in kleinen alltäglichen Routinen niederschlagen", schreibt Currey in der Einleitung. Dabei lassen sich durchaus einige Muster beobachten. Der Versuch einer Typisierung.

Klicken Sie sich durch die Alltagsmarotten konzentrationsgeplagter Künstler.

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Lieblingsrituale berühmter Genies: Der alltägliche Wahnsinn



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insgesamt 27 Beiträge
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Seite 1
Airkraft 18.10.2013
1. Was bitte...
Was bitte ist mit "Autoerotik" gemeint?
redhead72 18.10.2013
2.
Zitat von sysopGetty ImagesDer eine trank 50 Tassen Kaffee am Tag, ein anderer komponierte in einer Waldhütte, ein dritter setzte auf Autoerotik als Kreativitätsschub: Auch geniale Persönlichkeiten haben ihre Alltagsrituale, um gegen die Mühseligkeit des Schaffens anzukämpfen. Eine Betrachtung berühmter Marotten. http://www.spiegel.de/panorama/von-fitzgerald-bis-sigmund-freud-rituale-beruehmter-leute-a-927985.html
Erwähnen kann man auch noch das Maximal-Genie Franz Kafka - seine "Marotte" hatte allerdings eine ernste psychische Ursache: er schrieb fast ausschließlich in der Nacht, denn nur so konnte er die enormen Qualen und die Angst aufgrund seiner ausgeprägten Insomnie ertragen.
redhead72 18.10.2013
3.
Zitat von AirkraftWas bitte ist mit "Autoerotik" gemeint?
Lesen Sie mal Charles Bukowski: der findet dafür wesentlich deutlichere - und allgemeinverständlichere - Worte...
pinahannibal 18.10.2013
4.
Autoerotik ist besser als masturbation bekannt
apfelkorn 18.10.2013
5. Autoerotik hinterließ ihre Spuren.
Keiner der jahrelange Autoerotik betrieb, wird die Sache wahrscheinlich ohne Schaden durchlebt haben. Durch die Autostimulation verändert man seine Hormonhaushalt gravierend. Der Schizophrene neigt zur Autoerotik.
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