Waldbrände in Kalifornien: Seeluft hilft bei Löscharbeiten

Kalifornien: Verbrannte Hügel, zerstörte Wälder Fotos
REUTERS

Die Feuerwehrleute können jede Unterstützung gebrauchen: Im Kampf gegen die Waldbrände in Kalifornien kommt den Einsatzkräften das Wetter zu Hilfe. Unter Kontrolle sind die Flammen aber noch nicht - noch immer wüten Feuer auf Dutzenden Quadratkilometern.

Camarillo - Feuerwehrleute im Süden Kaliforniens versuchen, einen mehr als hundert Quadratkilometer großen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Dabei hilft ihnen das Wetter: Vom Pazifik ist feuchte Luft in die Region gezogen. Meteorologen sagen zudem erhöhte Wahrscheinlichkeit für Regenschauer voraus. "Alles, was wir bekommen, hilft uns", sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Einsatzkräfte haben bei der Eindämmung des Feuers große Fortschritte gemacht. Die Behörden hoben Evakuierungsmaßnahmen für bestimmte Wohngebiete wieder auf. Inzwischen sei mehr als die Hälfte der Brandherde unter Kontrolle, teilten die Behörden mit. Das Feuer war am Donnerstag nahe Malibu rund 65 Kilometer westlich von Los Angeles ausgebrochen.

Insgesamt kämpften den Angaben zufolge rund 1900 Feuerwehrleute mit Löschfahrzeugen, Flugzeugen und Bulldozern gegen die Brände westlich von Los Angeles. Zwar sind rund 4000 Häuser von den Flammen bedroht, beschädigt wurden bislang aber nur 15. Ein Retter und ein Anwohner wurden nach Angaben der Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall verletzt.

Das Feuer zerstörte im Point Mugu State Park zwei unbewohnte Gebäude sowie Toilettenanlagen und Campingplätze. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Parkverwaltung auf 225.000 Dollar.

Angetrieben von hohen Temperaturen und starkem Wind hatte es bereits in den Tagen zuvor wiederholt Buschbrände in Kalifornien gegeben. Wegen des Feuers mussten ein Universitätscampus und ein 13 Kilometer langer Abschnitt der Küstenautobahn nordwestlich von Los Angeles geschlossen werden.

In Kalifornien gibt es häufig im Herbst oder Winter Waldbrände. Große Trockenheit verbunden mit starken Winden führte dazu, dass in diesem Jahr bereits ungewöhnlich früh Feuer ausbrachen. Bislang zählten die Behörden etwa 680. Das sind etwa 200 mehr sonst Anfang Mai.

ulz/AFP/AP

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