Badeunfälle Zwei Mädchen sterben im Wasser

Das sommerliche Wetter in Deutschland hat viele Menschen ins Freibad oder in den See gelockt. Dabei kam es zu tragischen Unglücksfällen: Zwei Mädchen starben.


Zwei Mädchen sind in den vergangenen Tagen in Deutschland beim Baden ums Leben gekommen. Eine 15-Jährige ertrank am Sonntagabend in Thüringen. In Brandenburg starb ein sechsjähriges Mädchen.

Wie die Polizei mitteilte, war die 15-Jährige mit ihrer Familie zum Schwimmen an einen Teich in der Nähe eines Gewerbegebiets in Weira gegangen. Als die Jugendliche mit ihrem jüngeren Bruder im Wasser schwamm, ging sie den Angaben zufolge plötzlich unter. Taucher der Wasserrettung bargen die 15-Jährige, Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos.

Bereits am Freitag war eine Sechsjährige bei einem Badeunfall in einem Freibad im brandenburgischen Großräschen gestorben, wie ein Polizeisprecher in Cottbus sagte. Demnach war das Mädchen mit seiner Familie und einer Freundin im Schwimmbad gewesen. Der Vater habe seine Tochter im Wasser kurz aus den Augen gelassen. Wenig später sei das Mädchen leblos aus dem Schwimmerbecken gezogen worden.

Nach Angaben der Polizei wollte die Sechsjährige ihrer Freundin kurz vor dem Unglück ins tiefere Becken folgen, woraufhin der Vater sie wieder ins flachere Wasser zog. Er selbst habe daraufhin das Schwimmbecken verlassen, um ein Handtuch zu holen. In diesem kurzen Zeitraum ereignete sich das Unglück. Nach einer Reanimation vor Ort wurde die Sechsjährige in ein Cottbuser Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später starb.

Laut der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sind in Deutschland im Jahr 2017 mindestens 404 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Darunter waren mindestens 14 Kinder im Grund- und Vorschulalter. Laut DLRG kann mehr als die Hälfte der Grundschüler nicht richtig schwimmen.

bbr/dpa/AFP



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