Wetter in Deutschland: Endlich Sommermärchen

Sonne, Strand, Freibad: Kaiserwetter in Deutschland Fotos
DPA

Berlin: Kaiserwetter. Ostseeküste: Strandvergnügen. Bayern: Sonne, Sonne, Sonne. Unsere Fotos zeigen die schönsten Seiten des Hochsommers. Am Wochenende steigen die Temperaturen vielerorts auf über 30 Grad.

Hamburg - Blauer Himmel, ganz viel Sonne und kein Regen - lange genug hat es gedauert, nun ist er endlich da: der Bilderbuchsommer. Seit Tagen herrscht in vielen Teilen Deutschlands das perfekte Sommerwetter - und das soll sich vorerst nicht ändern.

"Es bleibt noch mindestens bis Anfang nächster Woche sonnig, trocken und sehr warm", sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Beschert wird den Deutschen das Wunderwetter demnach von Hoch Yasemine, das sich bei den Britischen Inseln befindet.

Am Wochenende könnten die Temperaturen mancherorts noch einmal steigen. Für den Norden der Republik erwarten die Meteorologen bis zu 26 Grad. In Süddeutschland sowie an Rhein und Main soll an vielen Ecken die 30-Grad-Marke geknackt werden. Nachts kühlt es meist auf erfrischende Werte ab.

Lediglich in Norddeutschland könnten am Freitag und Samstag noch einige Wolkenfelder den Bilderbuchsommer trüben. Aber selbst die können die Temperaturen nicht unter 20 Grad drücken. Im Süden Deutschlands entlädt sich die Hitze vereinzelt in Gewittern.

Wer das Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen will, muss nicht weit fahren. Das warme Wetter ist auch an den deutschen Küsten zu spüren: Dort steigen die Wassertemperaturen laut DWD auf bis zu 20 Grad.

Kehrseite der Medaille: Der ausbleibende Regen wird zum Problem. "Es ist sehr trocken gewesen", sagte die DWD-Sprecherin. Nachdem der Mai und der Juni völlig verregnet waren, fiel in manchen Regionen wie etwa Rostock seit Anfang des Monats kein einziger Tropfen mehr. Bis Mitte Juli sei erst ein Siebtel des sonst üblichen Regens heruntergekommen. Beim Wetterdienst will man zwar noch nicht von einem Rekord sprechen. Doch bleibt es bei der geringen Niederschlagsrate, könnte es einer der trockensten Monate seit Aufzeichnungsbeginn werden.

Vor allem in der Hauptstadt sind die Temperaturen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Nun, da der Sommer endlich da ist, werden die Tage nicht nur kürzer und die Nächte länger - sondern auch heißer. Seit 1950 habe sich die Zahl der Sommertage mit mehr als 25 Grad in Berlin von 30 auf 45 erhöht, hieß es beim DWD. Die Tage mit mehr als 30 Grad hätten sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt - ein Ergebnis des Klimawandels. Abhilfe sollen nun neue Grünflächen und Parks in der Stadt schaffen.

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gam/dpa

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insgesamt 36 Beiträge
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1. Das ist es im Juli mal 2, 3 Wochen sonnig und trocken am
deutscher_demokrat 18.07.2013
Stück, da wird bereits wieder der Klimawandel bemüht. Bei uns war der bisher heißeste Julitag in diesem Jahr 27 Grad, in den Nächten hat es durchgehend auf 10-12 Grad abgekühlt, und für die folgenden Tage sind maximal 28, 29 Grad angesagt. Schön warm, wie es im Sommer eben so ist, aber lange keine Rekordtemperaturen...
2. Das war klar...
würg 18.07.2013
dass sobald ein paar Tage am Stück die Sonne scheint, wieder von Rekorden gesprochen wird. Schon vergessen, wie die letzten Monate aussahen? Ich nicht! Im Juni noch Tiefsttemperaturen von 5 Grad, Regen bis zum Abwinken... Ja, für Ernten, Bauern und einige andere ist es bestimmt nicht von Vorteil, wenn die Temperaturen mal 4 Wochen durchgängig bei über 25 Grad liegen. Außerdem hält gutes Wetter die arbeitende Bevölkerung nur von dem ab, was man von Ihnen erwartet. Aber wie sagt man so schön: Das Leben ist kein Ponyhof.
3. Wie zu erwarten war.
a.b. surd 18.07.2013
Die Wahrheit interessiert sich nicht dafür, was der Mensch für wahr hält, sofern man davon ausgeht, dass es eine vom Menschen unabhängige Wahrheit gibt. Aber diese Diskussion würde hier zu weit führen. Wie zu erwarten war, schreiben hier wieder als erstes die Leugner eines Klimawandels - und machen dabei auf ihrem Extrem genau das, was sie den anderen Extremen (nennen wir sie "Klimawandelkatastophisierer") vorwerfen: sie benutzen eine ("Dorf"-) Statistik aus dem eigenen begrenzten Wahrnehmungsradius ("also bei uns wird´s höchstens ...") und generalisieren auf Teufel komm raus ("und wenn das bei uns so ist, dann ist das auch überall so"). Mit der gleichen Argumentation könnte man die Existenz von Schimpansen leugnen, weil man sie ja auch im eigenen Dorf nicht sieht (Jetzt kommen Sie mir nicht mit Zoo oder Reisen, dann komme ich Ihnen mit Sauna oder Reisen!). Die andere Seite bemüht eben ein Temperaturrekordjuliwochenende als Beleg für eine globale Tendenz. Wo ist der Unterschied? Wenig hilfreich sind beide Extreme. Gefährlicher ist vermutlich die totale Leugnung eines Problems.
4. Genau so was kommt dabei raus, …
c--3po 18.07.2013
Zitat von deutscher_demokratStück, da wird bereits wieder der Klimawandel bemüht. Bei uns war der bisher heißeste Julitag in diesem Jahr 27 Grad, in den Nächten hat es durchgehend auf 10-12 Grad abgekühlt, und für die folgenden Tage sind maximal 28, 29 Grad angesagt. Schön warm, wie es im Sommer eben so ist, aber lange keine Rekordtemperaturen...
… wenn sich jemand für einen Klimaexperten hält, aber den Unterschied zwischen WETTER und KLIMA nicht kennt.
5. @a.b.surd: Danke
nabitte 18.07.2013
Für Ihren intelligenten Kommentar. Achtung: dies ist NICHT ironisch gemeint. Ich fürchte, es werden sich nicht viele die Mühe machen, ihn zu lesen. Oder gar inhaltlich nachzuvollziehen...
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