Wetter in Deutschland Ein kurzes Winter-Intermezzo

Schneefälle haben in Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt. In den kommenden Tagen soll es weniger winterlich werden. Stattdessen ist "tristes Novemberwetter" zu erwarten.

St. Andreasberg, Niedersachsen
DPA

St. Andreasberg, Niedersachsen


In Teilen Deutschlands haben die ersten stärkeren Schneefälle zu Verkehrsunfällen geführt. Die Polizei Thüringen teilte auf Twitter mit, dass es bei einem "Wintereinbruch" bereits am frühen Nachmittag 85 Unfälle mit 13 Verletzten gegeben habe.

Auch in Hessen kam es wegen glatten Straßen zu Unfällen, wie unter anderem die "Hessenschau" berichtete. In mehreren Kreisen seien Linienbusse wegen der Witterung ausgefallen.

In den kommenden Tagen soll es keinen weiteren Schnee geben. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Hoch "Burckhard" mache sich in Mitteleuropa breit und sorge für einen wolkenverhangenen Himmel. "In den kommenden Tagen zeigt sich in Deutschland vor allem tristes Novemberwetter", sagte ein Sprecher. Am Mittwoch ziehe von der Nordsee bis in die Alpenregion dichter Nebel auf. Die Höchstwerte bewegten sich unterhalb von fünf Grad.

In der Nacht zum Donnerstag muss mit leichtem Frost gerechnet werden. Tagsüber dringe die Sonne kaum durch die dicke Wolkendecke. "Nur in Alpennähe kann man etwas Sonnenschein sehen", sagte der Sprecher. Es bleibe auch am Donnerstag neblig und wolkenverhangen. Das Thermometer steigt laut DWD kaum über sechs Grad.

Auch für Freitag ist demnach ein typischer Novembertag zu erwarten, an dem es in weiten Teilen Deutschlands bei Temperaturen von bis zu sieben Grad grau und neblig bleibe.

Erst am Wochenende und Anfang kommender Woche gebe es wieder Niederschläge in Deutschland. Ersten Prognosen zufolge dürfte in den Hochlagen dann auch wieder Schnee fallen.

bbr/dpa

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