Offenbach - Tagsüber kalt, nachts klirrend kalt - der Winter hat sich in Deutschland eingenistet. Es herrscht Dauerfrost, die Schneedecke bleibt liegen. Etwas milder wird es am Wochenende nur im Südwesten. Der Überblick:
Rettungskräfte warnen davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Die Eisflächen verlockten derzeit viele Menschen zum Schlittschuhlaufen, hieß es von der Deutsche Rettungsflugwacht. Es bestehe jedoch Einbruchgefahr. Auf das Eis solle man sich erst wagen, wenn die Behörden dies erlaubten.
Behörden in Großbritannien raten von Reisen ab
Schnee und Kälte sorgten in Europa für Verkehrschaos. In München wurden 70 Flüge gestrichen. In Teilen Großbritanniens brachte heftiger Schneefall den Verkehr auf Flughäfen, Bahnlinien und sogar bei der Londoner U-Bahn teilweise zum Erliegen. Am Flughafen London-Heathrow, in Cardiff, Bristol und Southampton fielen Dutzende Flüge aus. Wegen der Schneefälle konnten viele Schulkinder nicht zum Unterricht - Tausende Schulen wurden geschlossen.
Allein in Wales, wo die Meteorologen die schwersten Schneefälle erwarteten, wurden 1100 Schulen geschlossen. Wetterwarnungen gab es zudem für Schottland und Nordirland. Teile wichtiger Autobahnen durch das Land wurden zwischenzeitlich gesperrt.
Die Wetterbehörde gab für einige Regionen eine sogenannte rote Warnung heraus, was selten vorkommt. Damit empfiehlt sie, nur in wichtigen Fällen Reisen zu unternehmen, da bis zu 30 Zentimeter Schnee und zudem Schneestürme zu erwarten sind. Krankenhäuser bereiteten sich auf Sonderschichten vor, weil mehr Unfälle passieren könnten, hieß es vom Nationalen Gesundheitsdienst NHS.
ulz/dpa/dapd
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