Wetter Deutschland, "leicht angezuckert"

Der Winter pirscht sich heran, bis zu drei Zentimeter Neuschnee sind im Flachland gefallen. Doch so richtig geht es erst morgen los.

DPA

Im Osten und Süden Deutschlands hat es in der vergangenen Nacht geschneit. Im Flachland seien bis zu drei Zentimeter Neuschnee gefallen, sagte Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Im Erzgebirge, im Thüringer Wald, im Vogtland und im Alpenvorland südlich von München seien ein bis drei Zentimeter Schnee gefallen - auch in Tälern und im Flachland. So habe es etwa im fränkischen Hof, im sächsischen Chemnitz und südlich von Dresden geschneit. "Leicht angezuckert" seien die Orte im Flachland jedoch nur, sagte Manitta.

Es ist nicht das erste Mal seit vergangenem Winter, dass Schnee auch bis in tiefere Lagen fällt. Schon zwei "Schnee-Ereignisse" gab es laut Manitta: Ende Oktober sei in Schwaben bei Augsburg und ein paar Tage später in der Eifel. Die weiße Pracht bleibe diesmal länger jedoch liegen, weil es kühler sei.

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Schnee in Deutschland: Ein bisschen Winter

Der erste " nennenswerte Schnee" soll laut Manitta morgen fallen. Betroffen seien Nordbayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In Flachlagen könne die Decke bis zu fünf Zentimeter hoch werden.

Der DWD sagt für morgen Höchsttemperaturen zwischen minus ein Grad im Harz und fünf Grad am Oberrhein voraus. In der Nacht zu Mittwoch werde es stark bewölkt oder bedeckt. Es könne gebietsweise glatt sein.

Am Mittwoch prognostiziert der DWD viele Wolken. Meist bleibe es trocken, am ehesten könne es im Mittelgebirgsraum regnen. Höchstwerte im Westen sowie an der See bis sechs Grad, sonst ein bis vier Grad.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, die Stadt Hof liege in Mittelfranken. Wir haben den Fehler korrigiert.

jpz

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