Wetter: Kältechaos von Japan bis Spanien

In Japan schneit es ungewohnt heftig, die Bewohner von Zagreb kämpfen gegen den tiefsten Schnee seit mehr als 80 Jahren und in Ungarn steigt die Zahl der Kältetoten. In Deutschland werden die Temperaturen auch in den kommenden Tagen kaum über dem Gefrierpunkt liegen.

Winterwetter: Schnee, Kälte, Unfälle Fotos
DPA

Hamburg - Mindestens bis zur kommenden Woche hat der Winter Deutschland fest im Griff: Bei Dauerfrost schneit es immer wieder, der Schnee bleibt liegen. Tagsüber könnten die Temperaturen höchstens am Oberrhein auch mal knapp über die Null-Grad-Marke steigen, meldet der Deutsche Wetterdienst. In Schleswig-Holstein kam es zu mehreren Lastwagenunfällen und auch an Rhein und Ruhr gab es glatte Straßen.

Japan erlebt den heftigsten Schneefall seit sieben Jahren. Im Osten des Landes seien innerhalb von neun Stunden acht Zentimeter Schnee gefallen, teilte das staatliche Wetteramt mit - so viel habe es zuletzt im Januar 2006 gegeben. Laut einem Bericht des nationalen Fernsehsenders NHK wurden in Tokio und Umgebung bei Unfällen fast 900 Menschen verletzt.

In Ungarn behinderten Schneefälle im Westen des Landes den Verkehr: In den Bezirken Vas, Zala und Veszprem blieben Lastwagen an mehreren Stellen hängen oder rutschten in den Straßengraben. Am Tag zuvor waren bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gefallen. Nach Angaben der Polizei erfror ein Mensch. Das Ungarische Sozialforum, eine regierungsunabhängige Organisation, gab bekannt, dass es seit dem Herbst rund 130 Kältetote im Land gab.

Die Bewohner von Zagreb kämpfen gegen den tiefsten Schnee seit mehr als 80 Jahren. In der Hauptstadt von Kroatien liege eine 67 Zentimeter hohe Schneeschicht, sagte eine Sprecherin des Wetterdienstes. "Das ist der höchste Wert seit 1929." Damals wurden 80 Zentimeter Schnee vermerkt. Etwa tausend Freiwillige halfen Feuerwehr und Rettungskräften bei dem Versuch, wenigstens die wichtigsten Straßen in der 800.000-Einwohner-Stadt freizuhalten.

In Belgien schneite es vor allem im nördlichen Landesteil Flandern. Im Küstenort Ostende lag ein zehn Zentimeter dicker Schneeteppich - das gab es laut Meteorologen zuletzt im Dezember 1985. Am meisten Schnee meldete die Wetterstation in Semmerzake in Ostflandern, schrieb die belgische Nachrichtenagentur Belga: elf Zentimeter. In den Niederlanden kam es wegen starken Schneefalls landesweit zu 1000 Kilometer Stau.

Im Süden Schwedens hat dichter Nebel zu einer Massenkarambolage geführt. Auf einer Brücke der E4 nordöstlich von Helsingborg verkeilten sich etwa 50 Autos und genauso viele Lastwagen ineinander. Drei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben. Die zentrale Autobahn des Landes war über eine Länge von zwei Kilometern komplett blockiert.

Wegen starker Schneefälle gaben die Behörden in Spanien am Dienstag Unwetterwarnungen für die Pyrenäen und die Region Navarra im Norden des Landes heraus. In den Pyrenäen wurde nach Angaben des Wetteramts stellenweise bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet.

aar/dpa

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1. . Es wird bestimmt noch schlimmer.
spon-facebook-10000009156 15.01.2013
So ist das Wetter, der Klimawandel ist doch nicht so schlimm, so die Experten. Es wird bestimmt noch schlimmer. Sich anzupassen an den Klimawandel wird kaum noch möglich sein, weil einfach die Mittel dazu fehlen. Grundsätzlich kann jeder darüber denken und machen was er will, keiner wird gezwungen etwas dagegen zu tun, denn dann wäre es Zwang. Was kommt, kommt eh, die Natur wird es schon selbst regeln: http://de.wikipedia.org/wiki/Kybernetik Man könnte anders leben, so das die Natur uns hilft, doch wer sich die Natur zum Feind macht und sie zerstört, den wird die Natur zerstören. Wir müssten ganz anders leben heute doch man kann die Menschheit nicht dazu zwingen.* Es gab Zeiten, in denen die Menschen sich als Teil der Natur verstanden und in Kooperation mit den anderen Kreaturen der Erde zu leben wußten. Hartmann macht deutlich, dass der beste Weg, die Welt zu ändern, in der eigenen inneren Welt beginnt. In uns selbst müssen wir den Anfang setzen. Kultur ist für Hartmann nichts Abstraktes. Sie formt sich aus dem übereinstimmenden Denken von Menschen. Die Frage "Was sollen wir tun?" findet vor diesem Hintergrund eine einfache logische Antwort. Jeder einzelne ist aufgerufen, sein Denken, seinen Glauben und seine Paradigmen zu ändern und den Bewusstseinswandel voranzubringen. Unser ausgebrannter Planet verbindet auf brillante Weise Spiritualität und Ökologie http://www.buecher.de/shop/allgemein/unser-ausgebrannter-planet/hartmann-thom/products_products/detail/prod_id/08490615/
2. Kälte ist doch Wetter
tkl1 15.01.2013
also bedeutungslos, nur Hitze ist Klima ;-)
3. Skandal!
berniu 15.01.2013
"Mindestens bis zur kommenden Woche hat der Winter Deutschland fest im Griff....." Und das im Januar! Das geht ja gar nicht! Wer ist das schuld?
4. Laut Kalender ist es Winter
Katzebextra 15.01.2013
und in den Pyrenäen schneits. Unglaubiche Zustände. http://www.turismo.navarra.es/deu/home/
5. Wahnsinn...
stbi 15.01.2013
"Im Osten des Landes seien innerhalb von neun Stunden acht Zentimeter Schnee gefallen, ..." 8 cm Schnee? Soll das ein Witz sein?
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  • Dienstag, 15.01.2013 – 19:14 Uhr
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