Temperaturen bis 25 Grad Achtung, Sonnenbrandgefahr

Nachts Frost, tagsüber Sonnenschein: Meteorologen erwarten ein Frühlingswochenende wie aus dem Bilderbuch. Schon bald soll es aber wieder wechselhafter werden.

Radfahrerin im Maschpark in Hannover
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Radfahrerin im Maschpark in Hannover


Nachdem es an den Ostertagen mancherorts noch schneite, sehen die Aussichten für das nahende Wochenende deutlich erfreulicher aus: Hoch "Leo" soll Sonne und blauen Himmel bringen. Die Temperaturen steigen bis auf sommerliche 25 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert. Nachts muss allerdings weiter mit Bodenfrost gerechnet werden.

Von Freitag an klart der Himmel auf. Im Westen und Süden wird es 15 bis 19 Grad warm, im Osten zehn bis 14 Grad. Am Wochenende soll dann vielerorts die 20-Grad-Marke geknackt werden: Zwischen 16 bis 23 Grad liegen die Temperaturen am Samstag und Sonntag in weiten Teilen Deutschlands hieß es, lokal könne es sogar noch wärmer werden.

Ab 25 Grad sprechen Meteorologen von einem Sommertag. "Es herrscht Sonnenbrandgefahr. Die Sonne scheint im April schon sehr kräftig", sagte der Meteorologe Jens Oehmichen vom DWD.

Im Westen und Nordwesten sollen allerdings in der Nacht zum Sonntag Wolken aufziehen. Regen ist tagsüber aber nicht zu erwarten. Die Wolken zeigen sich demnach auch zu Wochenbeginn im Westen. Danach erwarten die Meteorologen dann bundesweit wechselhaftes Aprilwetter, es bleibt der Vorhersage zufolge aber mild.

Spargelbauern im brandenburgischen Beelitz rechnen damit, dass in der kommenden Woche die Ernte beginnen kann. Am Montag und Dienstag reisen die Erntehelfer an, wie Geschäftsführer Ernst-August Winkelmann sagte. Auch Spargelbauer Jürgen Jakobs zeigte sich zuversichtlich: "Jetzt geht es jeden Tag ein Stück voran."

In Stuttgart bringt das trockene und sonnige Wetter dagegen einen neuen Feinstaubalarm. Wie die Stadt mitteilte, gilt der Alarm ab Samstag um Mitternacht: Autofahrer sind dann aufgerufen, den Wagen stehenzulassen.

Am Mittwochabend hatte es in Deutschland teils heftig gewittert. In Thüringen fuhr ein Regionalexpress gegen einen umgestürzten Baum, Reisende wurden nicht verletzt. Außerdem setzten Blitze zwei Wohnhäuser in Brand. Laut "Kachelmannwetter" wurden in Sachsen-Anhalt innerhalb von 30 Minuten mehr als 2400 Blitze registriert. Das Unwetter zog von Bayern über Mitteldeutschland in Richtung Nordosten.

bbr/dpa



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