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Winterwetter: Tief "Emma" lässt es kräftig schneien

Wetter: Tief "Emma" bringt Glätte und Schnee Fotos
DPA

Der Winter ist zurück: Tief "Emma" hat Deutschland erreicht - mit Frost, Glätte und Schnee. Das führt in vielen Teilen des Landes zu Behinderungen im Straßenverkehr.

Tief "Emma" hat mit Schnee und Blitzeis Autofahrern und Zugreisenden in weiten Teilen Deutschlands zu schaffen gemacht. Die Bahn drosselte auf mehreren Strecken zeitweilig das Tempolimit für ICE-Züge auf 200 Kilometer pro Stunde. Die Fahrzeiten verlängerten sich dadurch um bis zu 35 Minuten, heißt es.

Auf der Autobahn 14 bei Magdeburg gab es am Morgen binnen kurzer Zeit mehrere Unfälle wegen des Blitzeises. Zeitweise war die A14 auf zwölf Kilometern Länge voll gesperrt. Verletzt wurde Polizeiangaben zufolge niemand.

Bei Aachen und in der Eifel standen auf schneebedeckten Bundesstraßen Lastwagen quer, Autos blieben in Schneeverwehungen stecken, es bildeten sich Staus. Insgesamt waren in Nordrhein-Westfalen mehr als hundert Winterdienstfahrzeuge im Einsatz. Die Polizei in Rheinland-Pfalz warnte vor Eisplatten, die von Lastwagen fallen könnten.

"Es kommt richtig Winter"

In Bayern wurde die bisher kälteste Nacht dieses Winters gemessen: Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, fiel die Temperatur auf minus 17 Grad. Am Alpenrand und im Bayerischen Wald schneite es, ebenso wie im Harz.

Im 885 Meter hohen St. Blasien im Schwarzwald fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zum Freitagmorgen 19 Zentimeter Schnee. Für den Schwarzwald galt eine Unwetterwarnung - dort erwarteten die Meteorologen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee.

Am Wochenende soll es in vielen Regionen Deutschlands frostig bleiben. "Es kommt richtig Winter", prognostizierte Meteorologe Thomas Hain vom DWD etwa für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im gesamten Südwesten erwarteten die Experten ebenfalls Schnee.

Tief "Gudrun" bringt neben mehr Schnee auch Dauerfrost bis in die nächste Woche hinein. Die Nacht zum Dienstag könnte die kälteste Nacht des Jahres mit Werten bis unter minus 20 Grad werden, sagte DWD-Meteorologe Simon Trippler.

Ab Sonntag erwarten die Meteorologen fast überall auch tagsüber Minusgrade, aber die Schneefälle lassen nach. Von Norden kommt mehr und mehr die Sonne heraus. Am Montag liegen die Höchstwerte unter null Grad. Erst am Mittwoch ist den Prognosen zufolge Milderung zu erwarten - Regen könnte dann die Straßen gefährlich glatt machen.

wit/dpa

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