Wetter Viel Wind, weniger Schnee

Der Winter gönnt den Menschen in Bayern und Österreich eine Pause. Doch die dürfte nur kurz sein - und im Norden warnen Meteorologen vor einem Sturmtief.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass es im südlichen Bayern und in Österreich weniger schneien wird. Doch spätestens in der Nacht zum Mittwoch werde sich der Schneefall im Süden Bayerns wieder intensivieren, sagte ein Meteorologe des DWD. In vielen Gemeinden Südbayerns ist die ganze Woche schulfrei.

In Sachsen dagegen soll schon ab Dienstag viel Schnee fallen. Innerhalb von 48 Stunden könne es in höheren Lagen 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee geben. In den kommenden Tagen soll es auch im Schwarzwald, im Erzgebirge und im Bayerischen Wald schneien.

Für Teile der Nordseeküste warnt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie vor einer Sturmflut, verursacht von Sturmtief "Benjamin". Am wichtigen Drehkreuz Amsterdam Schiphol strich die niederländische Fluggesellschaft KLM vorsorglich etwa 160 Flüge. Die Deutsche Bahn schloss Störungen auf den Bahnverkehr nicht aus.

Schnee und Eis führten in den vergangenen Tagen vor allem in Bayern und Österreich zu Straßensperrungen, Züge und Flüge fielen aus. Mehrere Menschen starben in Skigebieten, das Landratsamt im bayerischen Miesbach rief den Katastrophenfall aus (lesen Sie hier eine ausführliche Übersicht).

jpz/dpa

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