Wintereinbruch: Hunderte Autofahrer in Frankreich eingeschneit

Winterszene in Nordfrankreich: Schnee und Eis machen Autofahrern zu schaffen Zur Großansicht
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Winterszene in Nordfrankreich: Schnee und Eis machen Autofahrern zu schaffen

Mehr als ein halber Meter Schnee und eisiger Wind haben Autofahrer in Nordfrankreich in eine Notlage gebracht: Hunderte steckten auf einer Nationalstraße in der Normandie fest. Auch in Deutschland gab es bei Blitzeis und Schneefall viele Unfälle.

Paris - Die Rückkehr des Winters hat zahlreiche Autofahrer im Nordwesten Frankreichs in ihren Fahrzeugen überrascht. Hunderte Menschen wurden am Montagabend auf der Nationalstraße 13 zwischen Saint-Joseph und Cherbourg in ihren Autos eingeschneit. Eine genaue Zahl konnte die zuständige Präfektur des Département Manche nicht angeben.

Auf ihrer Facebook-Seite appellierte die Präfektur an Bewohner der Region, den "Schiffbrüchigen der Straße" wo immer möglich Hilfe zukommen zu lassen. Auf der Seite war von bis zu 800 Betroffenen die Rede. Der Behörde zufolge lagen 50 bis 60 Zentimeter Schnee, dazu kam heftiger eisiger Wind. In der Nacht wurden festsitzende Reisende unter schwierigen Bedingungen in Notunterkünfte gebracht.

In La Glacerie nahe Cherbourg wurde ein Sportkomplex als Anlaufstelle geöffnet. Die Feuerwehr bringe die Menschen in kleinen Gruppen, die Essen und warme Getränke erhielten, sagte Bürgermeister Christian Lemarchand.

Auch in Nordrhein-Westfalen hatten Autofahrer mit winterlichen Bedingungen zu kämpfen. Blitzeis und starker Schneefall führten zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Bei einer Karambolage von vier Autos auf der Landstraße 192 nahe Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis wurden vier Menschen teils schwer verletzt. Im Rhein-Kreis Neuss verlor eine 39-Jährige die Kontrolle über ihren Wagen und stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Beide Fahrerinnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Im Oberbergischen Kreis wurden eine 37-Jährige und ihr 14 Jahre alter Sohn schwer verletzt. Die Frau war mit ihrem Auto von der glatten Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

hut/AFP/dpa

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insgesamt 24 Beiträge
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1. Wahnsinn
superlykos 12.03.2013
Der Schnee kann so plötzlich kommen! Bei uns hat es auch geschneit!
2. ....
jujo 12.03.2013
Zitat von sysopMehr als ein halber Meter Schnee und eisiger Wind haben Autofahrer in Nordfrankreich in eine Notlage gebracht: Hunderte steckten auf einer Nationalstraße in der Normandie fest. Auch in Deutschland gab es bei Blitzeis und Schneefall viele Unfälle. Winter: Hunderte Autofahrer in Nordfrankreich eingeschneit - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/panorama/winter-hunderte-autofahrer-in-nordfrankreich-eingeschneit-a-888236.html)
Das ist schon heftig! Da haben wir in Schweden mal im wahrsten Sinne des Wortes die Sonnenseite erwischt, seit 3 Wochen ist es zwar nachts bitterkalt, tagsüber aber blauer Himmel, Sonne pur bei ca. -2 bis-3°, wir sind jeden Tag draussen und geniessen das traumhafte Winterwetter.
3. Überrascht?
Wunderläufer 12.03.2013
Überrascht konnte nur werden, wer konsequent den Wetterbericht ignoriert hat. In meinen Augen ist dieser Verhalten der Menschen fahrlässig
4.
Jan B. 12.03.2013
Da sieht man mal wieder in was für einer Banananrepublik wir leben. Die korrupten Eliten versauen uns hart arbeitenden Bürgern sogar den Frühling. Bestimmt hat da die CIA ihre Finger mit im Spiel, die mit kopierten chinesischen Wettermanipulationsmaschinen den Schnee erzeugt hat. Man sollte diese CUD/CSU/SPD/Grüne/Linke/Piraten/FDP/Katholiken/Protestanten/Moslem/Juden/Konzern/Öko/Deutsche Bahn/Lufthansa/Stuttgart21/BER-Bonzen am nächsten Grashalm aufhängen. Aber es gibt ja kein Gras, dass nicht von Schnee bedeckt ist. So was genau wollte ich eigentlich kommentieren?
5. Im Saarland
calido46 12.03.2013
konnte ich mein Auto heute Morgen erst gar nicht öffnen, da es total zugeeist ist. Und auf unserer Straße könnte man Schlittschuhlaufen.
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