Winterwetter Hunderte Schafe in Nordirland eingeschneit

Der lange Winter macht nordirischen Landwirten schwer zu schaffen: Ihre Schafe werden unter hohen Schneewehen begraben. Die Betroffenen baten selbst die britische Luftwaffe um Hilfe.

Schafe in Nordirland: Langer Winter macht Landwirten zu schaffen
AFP

Schafe in Nordirland: Langer Winter macht Landwirten zu schaffen


London - Die Rückkehr des Winters mit eisigen Ostwinden könnte in Nordirland Hunderte Schafe das Leben gekostet haben. Die Tiere, darunter viele Osterlämmer, sind unter den teils mehrere Meter hohen Schneewehen begraben worden. Die BBC zeigte, wie Landwirte ihre Tiere aus Löchern in der Schneedecke zogen.

Laut der Nachrichtenagentur AFP sind bis zu 10.000 Farmtiere eingeschneit. Landwirte befürchteten, dass viele bereits tot sind. Die Provinzregierung habe Hilfe der britischen Luftwaffe angefordert, die mit einem Hubschrauber Futter abwerfen sollte, teilte die nordirische Agrarministerin Michelle O'Neill mit.

Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz, um den am stärksten isolierten Bauern zu Hilfe zu kommen. Eingeschneite Bewohner erhielten Brot und Milch sowie bei Bedarf Medikamente und weitere Lebensmittel per Helikopter. In den meisten der 140.000 Haushalte in Nordirland ist immerhin die Stromversorgung inzwischen wiederhergestellt.

In dem ebenfalls von dem harschen Winter betroffenen Schottland mussten dagegen mehr als 3000 Menschen erneut eine Nacht ohne Strom ausharren, die meisten auf der Insel Arran.

hut/dpa/AFP

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Seite 1
Oberleerer 26.03.2013
1.
Genau für solche Notfälle zahle ich gerne Steuern. Dafür ist die Gemeinschaft da, sich zu helfen, wenn mal ein Notfall eintritt.
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