Offenbach - Das Wetter hält sich nicht an den Kalender: Trotz des offiziellen Frühlingsbeginns am 20. März bleibt es nass und oft auch kalt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach kündigte am Sonntag für die kommenden Tage Schnee und Regen an. Am schlechtesten trifft es die Menschen im Norden: Dort ist es kalt, es schneit, der Ostwind kann stürmisch wehen. "Daher besteht dort die Gefahr starker Schneeverwehungen mit Unwetterpotential", so der DWD.
Weiter südlich ist das Wetter ein wenig besser, am Niederrhein können die Temperaturen sogar bis auf elf Grad steigen. In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem im Norden und am Alpenrand weiterer Schnee, ansonsten regnet es überwiegend. Die Luft kühlt sich auf plus zwei bis minus fünf Grad ab.
Am Dienstag geht es mit Niederschlägen weiter - im Norden als Schnee, ansonsten überwiegend als Regen. An der Ostseeküste und in Mecklenburg-Vorpommern ist auch stärkerer Schneefall möglich, anfangs verbunden mit heftigen Schneeverwehungen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus ein Grad im äußersten Norden und plus acht Grad am Oberrhein.
Am Mittwoch - dem kalendarischen Frühlingsanfang - geht es mit ähnlichem Wetter weiter. In der Nacht zu Donnerstag sinken die Temperaturen wieder auf Werte um den Gefrierpunkt, es kann auch noch in den frühen Morgenstunden glatt werden.
Dutzende Flüge gestrichen
Am Frankfurter Flughafen sorgen Eis und Schnee erneut für Flugausfälle und Verzögerungen. Bis zum Mittag wurden fast 90 von 1240 geplanten Flügen annulliert, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Grund waren den Angaben zufolge Schneefälle am Morgen. Die Landebahnen mussten regelmäßig geräumt worden, jedes Flugzeug musste vor dem Start enteist werden.
Obwohl sich die Lage wieder normalisiert, müssen Flugpassagiere den ganzen Tag über mit wetterbedingten Verspätungen rechnen. Fraport empfahl Reisenden, sich auf den Webseiten der Fluggesellschaften über Starts und Landungen zu informieren.
Bereits am vergangenen Dienstag waren am Frankfurter Flughafen wegen des Winterwetters rund zwei Drittel der insgesamt 1200 Verbindungen gestrichen worden. Zahlreiche Passagiere mussten die Nacht in den Wartehallen verbringen. Fraport schätzte ihre Zahl auf 2500 bis 3000. Auch am Mittwoch waren noch zahlreiche Flüge ausgefallen.
jjc/dpa
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