Teurer als geschätzt Wirbelsturm "Sandy" kostet New York 42 Milliarden Dollar

32 Milliarden Dollar für Schäden und Aufräumarbeiten, weitere neun Milliarden für vorbeugende Maßnahmen, eine Milliarde für Sonstiges: Die Kosten, die nach Wirbelsturm "Sandy" auf den US-Bundesstaat New York zukommen, liegen über bisherigen Schätzungen. Die Zentralregierung in Washington soll helfen.

Anwohner von Breezy Point in den Trümmern ihres Hauses: "Sandy" kostet 42 Milliarden
AP

Anwohner von Breezy Point in den Trümmern ihres Hauses: "Sandy" kostet 42 Milliarden


New York - Nach dem Durchzug des verheerenden Wirbelsturms Ende Oktober liegt im US-Staat New York nun die Rechnung auf dem Tisch. "Sandy" verursachte Kosten in Höhe von bis zu 42 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro). Dies teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit.

Die Summe enthalte 32 Milliarden Dollar (25 Milliarden Euro) für Schäden und Aufräumarbeiten. Weitere neun Milliarden Dollar (sieben Milliarden Euro) müssen demnach für vorbeugende Maßnahmen ausgegeben werden. Es sei besser, jetzt Geld auszugeben, um in Zukunft Geld zu sparen, sagte Cuomo. Steuererhöhungen zur Finanzierung schloss er aber zunächst als Ultima Ratio aus.

Am Montag traf sich Cuomo mit einer Delegation von Kongressabgeordneten des Staates, um die neuen Schadenszahlen zu besprechen. Der Bürgermeister der Stadt New York, Michael Bloomberg, sagte bei dem Treffen, allein in der Metropole beliefen sich die Schäden auf 19 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro).

Der Wert liegt über vorherigen Schätzungen. Sowohl die Stadt als auch der Staat New York wollen nun bei der Regierung in Washington Hilfsgelder beantragen.

Der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re hatte am Montag eine erste Prognose für die Schäden abgegeben: Auf bis zu 25 Milliarden Dollar hatten die Schweizer die versicherten Schäden, die der Wirbelsturm vor allem an der Ostküste der USA angerichtet hatte, geschätzt. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer aus der Schweiz rechnet damit, selbst einen Anteil von 900 Millionen Dollar tragen zu müssen.

siu/dapd



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insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
sogenannanterislamist 27.11.2012
1. naja
für ein Land, das die Welt ausblutet, ist diese Summe gerade mal paar Tröpfchen im Regen
matze1958 27.11.2012
2. Kaum Mitleid
Zitat von sysopAP32 Milliarden Dollar für Schäden und Aufräumarbeiten, weitere neun Milliarden für vorbeugende Maßnahmen, eine Milliarde für Sonstiges: Die Kosten, die nach Wirbelsturm "Sandy" auf den US-Bundesstaat New York zukommen, liegen über bisherigen Schätzungen. Die Zentralregierung in Washington soll helfen. http://www.spiegel.de/panorama/wirbelsturm-sandy-kostet-us-staat-new-york-42-milliarden-dollar-a-869567.html
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Denn auch jetzt werden die USA nicht bereit sein, an einer Verringerung des CO2 Ausstoßes zu arbeiten. Es wird wohl noch viel mehr passieren müssen, bis sie begreifen, dass wir uns unseren eigenen Ast des Lebens absägen.
Blindleistungsträger 27.11.2012
3. Man lernt nie aus
ZITAT: "Es sei besser, jetzt Geld auszugeben, um in Zukunft Geld zu sparen, sagte Cuomo." Das klingt ja fast so, als wäre jetzt endlich einer zu der Erkenntnis gelangt, dass es sinnvoll ist, Kabel unter die Erde und Häuser aus Stein statt aus Holz zu bauen. Allein diese beiden Maßnahmen würden, konsequent durchgeführt, die Region wetterfester machen. Und die nächste Hurrican-Saison in den USA kommt bestimmt.
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