Poker-Weltmeisterschaft Turnier-Neuling gewinnt 8,1 Millionen Dollar

Ein 25-Jähriger aus New Jersey hat sich beim Main Event der "World Series of Poker" durchgesetzt. Beim Turnier in Las Vegas sicherte er sich Ruhm und Ehre, aber auch einen Millionengewinn.

Poker-Champion Scott Blumstein
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Poker-Champion Scott Blumstein


Er sei "wirklich glücklich", wie er gespielt habe, sagte Scott Blumstein, nachdem er in Las Vegas das meistbeachtete Poker-Turnier der Welt gewonnen hat - das sogenannte Main Event der "World Series of Poker", bei dem die Variante No-Limit Texas Hold 'em gespielt wird. Vom Pokern habe er jetzt gerade aber erst einmal genug.

Blumsteins Sieg gegen insgesamt mehr als 7200 Teilnehmer stand gegen Mitternacht Ortszeit fest: Der 25-Jährige, der zum ersten Mal beim Main Event dabei war, gilt damit als Poker-Weltmeister.

Der Mann aus New Jersey brachte seinen Sieg damit in Verbindung, dass er in den letzten zwei Jahren viel Erfahrung beim Online-Poker gesammelt hatte. New Jersey zählt neben Nevada und Delaware zu den wenigen US-Bundesstaaten, in denen Online-Poker erlaubt ist.

Ein Profi aus Frankreich wurde Dritter

Zum Schluss der Finalrunde konnte sich Blumstein gegen Dan Ott aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania und gegen den Profispieler Benjamin Pollak aus Frankreich durchsetzen, die auf Platz zwei und drei landeten.

Als Siegprämie kassiert Scott Blumstein nun über 8,1 Millionen Dollar, dazu erhält er das begehrte Gewinner-Bracelet des Main Events, ein edles Armband. Blumstein sagte, es sei nicht das Geld, das ihn zum Spielen motiviert. Der Gewinn erlaube ihm nun aber zu tun, was auch immer er will - und sei es vielleicht mehr Poker spielen.

Aus Deutschland hatte es dieses Jahr kein Spieler an den Finaltisch geschafft, an dem insgesamt neun Spieler saßen, die nun jeweils mindestens eine Million Dollar ausgezahlt bekommen. 2011 konnte mit Pius Heinz erst- und bisher einmalig ein deutscher Spieler das Main-Event für sich entschieden, Heinz gewann damals mehr als 8,7 Millionen Dollar.

mbö/AP



insgesamt 2 Beiträge
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ludna 23.07.2017
1. Gluecksspiel
daran sieht man, das Poker eben am Ende doch ein Gluecksspiel ist. Es gibt diese Methoden zur Wahrscheinlichkeitsberechnung, aber sie beziehen das Blatt des Gegners nicht ein und, das Wichtigste, am Ende einer Runde spitzt es sich auf ein Blatt zu, das dann eben etwa 50% Erfolg verspricht. Wenn man den Einsatz konstant hält, und dann mit Erwartungwerten spielt, würde es nie einen Sieger geben.
steve_burnside 23.07.2017
2. Gar nicht mitgekriegt.
Ist der Finaltisch vom Main-event nicht mehr im November?
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