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World Trade Center: Der Anschlag von 1993

Bereits am 26. Februar 1993 war das World Trade Center in New York erstmals Ziel eines terroristischen Anschlags gewesen. Islamistische Fundamentalisten einer Gruppe, deren geistiger Führer der blinde Scheich Omar Abd el-Rahman war, hatten mittels einer 550-Kilo-Bombe aus Dieselkraftstoff und Dünger versucht, das WTC zum Einsturz zu bringen. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich rund 100.000 Menschen in dem Gebäude.

Stabile Statik verhinderte Schlimmeres

Gegen 12.18 Uhr riss eine gewaltige Explosion in den Parkgaragen des World Trade Center ein 60 mal 4 Meter großes Loch in eine Parkdeck-Mauer und brachte die Betondecke zum Einsturz. Qualm und Brände breiteten sich in den 417 Meter hohen Doppeltürmen aus. Doch der stabilen Statik des Bauwerks war es zu verdanken, dass nur sechs Menschen bei der Explosion umkamen, mehr als Tausend wurden verletzt. Die vier Täter sind inzwischen zu je 240 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Omar Abdel Rahman wurde im Oktober 1995 von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen und im Januar 1996 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Angeblich hatten die Terroristen ebenfalls Bombenattentate gegen den Lincoln- sowie den Holland-Tunnel geplant, die unter dem Hudson-River verlaufen und täglich von Zehntausenden Pendlern nach Manhattan benutzt werden.

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