Peking - Die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten haben in Peking zu schweren Überschwemmungen geführt. Mindestens zehn Menschen seien ums Leben gekommen, berichteten staatliche Medien. Etwa 30.000 Menschen im bergigen Umland der chinesischen Hauptstadt mussten in Sicherheit gebracht werden.
Im gesamten Stadtgebiet kam es zu Stromausfällen, viele Hauptstraßen standen bis zu einem Meter unter Wasser. Auf Fotos sind völlig überschwemmte Kreuzungen zu sehen. Bäume wurden entwurzelt, Autos und Busse von Wassermassen eingeschlossen.
Mehr als 220 Flüge fielen aus, darunter auch internationale. Bis Samstagabend saßen rund 80.000 Reisende fest. Die U-Bahn sei jedoch weitgehend störungsfrei gefahren, hieß es. Man arbeite daran, die Sturmschäden schnell zu beseitigen, teilten die Stadtbehörden mit. Allerdings sei weiterhin mit schlechtem Wetter zu rechen.
Auch in anderen Provinzen kamen den staatlichen Berichten zufolge Menschen bei Unwettern ums Leben. In der nördlichen Provinz Shanxi starben vier Menschen, deren Lastwagen vom Hochwasser eines Flusses fortgerissen wurden. In Sichuan kamen sechs Menschen bei Erdrutschen um.
hut/dpa/dapd/Reuters
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