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11. Oktober 2006, 11:29 Uhr

Nazi-Kindereuthanasie

Das ausgelöschte Leben von Annemarie

Von Marion Kraske, Wien

Jahrzehntelang quälte Waltraud Häupl die Frage: Wie ist ihre kleine Schwester 1942 ums Leben gekommen? Dann fand sie Annemaries Überreste im Keller eines Wiener Spitals - sie war im Euthanasieprogramm der Nazis gestorben. Österreich hat diesen Teil seiner Vergangenheit lange verdrängt.

Wien - Der Weg führt vorbei an der imposanten Jugendstiluhr, vorbei an den herrschaftlichen Backsteinbauten des Spitals mit ihren kunstvoll verzierten Eisenveranden. Schließlich, in der Pathologie, geht es eine steinerne Stiege hinunter. Im dunklen Keller bietet sich ein schauerliches Bild: Fein säuberlich auf einem hellen Holzregal aufgereiht, stehen durchsichtige Behälter, riesigen Einmachgläsern gleich. In einer trüben Flüssigkeit schwimmen menschliche Überreste. Es sind kleine Gehirne, auch Rückenmarkstränge, allesamt von Kindern und Jugendlichen. Auch zwei Köpfe sind darunter, abgetrennt vom Rumpf - ein Gruselkabinett.

Waltraud Häupl, krauses Haar, dicke Brillengläser, hat die Bilder immer noch vor Augen. Damals, vor knapp sechs Jahren, brauchte die gebürtige Wienerin nur wenige Minuten, um zu finden, was sie suchte: ein Glas mit einem weißen Etikett versehen, darauf in ordentlicher Schrift der Name ihrer kleinen Schwester. Die Erinnerung an das Wiedersehen mit dem, was von Annemarie übrig war, verstört die 71-Jährige noch immer. "Es war furchtbar", sagt sie traurig.

Die habilitierte Kunsterzieherin lebt in einer Altbauwohnung im Wiener Bezirk Leopoldstadt, die Wände in ihrem Wohnzimmer sind voll mit Bildern und Grafiken. Kunst war jahrelang Waltraud Häupls Leben. Jetzt hat die Pensionistin mit der leisen, dünnen Stimme nur noch ein Thema: die Vergangenheit. In den Händen hält sie eine Schwarzweiß-Fotografie ihrer Schwester. Das Bild zeigt Annemarie mit dichtem Haar und großen dunklen Augen.

Über fünfzig Jahre wusste Waltraud Häupl nur eines: Irgendwann mitten im Krieg war Annemarie plötzlich verschwunden, ihre Eltern wollten über das Thema nicht sprechen. Erst 1999 erfährt Häupl die bittere Wahrheit durch einen Zufall. Im Fernsehen läuft eine Reportage über die NS-Zeit. Es geht um die gezielte Tötung von Kindern im Dritten Reich. Und es geht um die Wiener Städtische Nervenklinik, in die einst auch Annemarie gebracht worden war.

Die Todesnachricht kam am Waschtag

Waltraud Häupl beginnt nachzuforschen. Als sie erfährt, dass auch Annemarie im Spital "Am Spiegelgrund" ums Leben kam, bohrt sie nach, will immer mehr Details über das Schicksal der verschollenen Schwester. Im Regal hinter ihrem Sofa reiht sich Aktenordner an Aktenordner, 24 sind es, geordnet von A bis Z. In den dicken Kladden findet sich nicht nur Annemaries Leidensweg; es ist die Geschichte eines heimtückischen Mordes an Hunderten wehrloser Opfer. Und es ist die Geschichte jahrzehntelanger Ignoranz und Verdrängung durch die österreichische Öffentlichkeit.

Die Nachricht von Annemaries Tod kommt an einem Waschtag. Im Keller der engen Einzimmerwohnung in der Kohlenhofgasse 5 dreht die Mutter mühsam mit einer Nachbarin große Leinentücher zu dicken Würsten zusammen, als die fünfjährige Waltraud mit einem Telegramm in der Hand herbeieilt. Fahrig öffnet die Mutter die Eilsendung, dann bricht sie in Tränen aus. Annemarie, heißt es dort, sei um 8 Uhr in der Frühe gestorben, es ist der 26. September 1942. Absender ist die Kinderspezialklinik am Spiegelgrund. Für einen Moment verliert die verzweifelte Frau die Beherrschung. "Versuchskaninchen", zischt sie der Nachbarin aufgebracht zu. "Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, was sie damit meinte", sagt Waltraud Häupl.

Bis ihr schließlich alle Akten zugänglich sind, vergehen Jahre. Die brisanten Unterlagen von Hunderten Opfern liegen verstreut und ungeordnet in verschiedenen Wiener Krankenhäusern, sie rotten vor sich hin. Niemanden scheint das dunkle Kapitel der NS-Zeit zu interessieren. Die Alpenrepublik hat das an Kindern verübte Verbrechen zeitweise einfach unter Staub begraben.

Wie andere Angehörige stößt auch Waltraud Häupl bei ihren Recherchen immer wieder auf Widerstand: blockieren, beschönigen, vertuschen. "Von vielen Seiten", sagt Waltraud Häupl, sei die Wahrheitsfindung immer wieder hintertrieben worden. "Viele würden am liebsten nicht mehr darüber reden." Sie lässt nicht locker, nächtelang sitzt die Rentnerin an ihrem kleinen Schreibtisch im Wohnzimmer, durchforstet Aktenberge, listet akribisch auf, wann die Kinder in die Wiener Klinik eingeliefert wurden, wer sie untersuchte, welche Diagnosen gestellt wurden und, schließlich, wann sie starben. In ihrem jüngst erschienenen Buch "Die ermordeten Kinder vom Spiegelgrund" wird das Schicksal der kleinen NS-Opfer in der Donaustadt erstmals in seinem ganzen Ausmaß dokumentiert.

Es ist das Zeugnis einer perfekt funktionierenden Todesfabrik: Zwischen 1940 und 1945 sterben in Wien mehr als 800 Kinder unter ärztlicher Aufsicht. 30 sogenannte Kinderfachabteilungen gab es im Dritten Reich, in denen die Nazis die Euthanasie von Minderjährigen organisierten. Neben einer Vorzeigeeinrichtung in Brandenburg-Görden war die Anstalt am Spiegelgrund die größte - und eine der effektivsten. Die Männer und Frauen im weißen Kittel verabreichen überdosierte Medikamente wie Luminal oder Morphin, die Kinder sterben. Nach und nach werden die Funktionen der kleinen Körper geschwächt, häufig sind Lungenentzündungen die Folge. Diese Diagnose taucht später in jeder zweiten Krankenakte als Todesursache auf.

Lesen Sie im zweiten Teil, wie die mörderischen Mediziner über Leben und Tod entschieden

Wie die anderen kleinen Patienten ist auch Annemarie ihren Betreuern hilflos ausgeliefert: Am 6. Juni 1941 wird das Mädchen wegen einer schweren Rachitis in die "Fachabteilung" eingeliefert. "Ein kräftiges, aber kleines Kind, keine Missbildungen, Rachitis gravissima in Heilung", hatten Amtsärzte zuvor festgestellt und: Es sei "entwicklungs- und erziehungsfähig". Wenig später, auf dem Spiegelgrund, stellt Abteilungsleiter Dr. Heinrich Gross eine andere, folgenschwere Diagnose: Annemarie, befindet der Arzt, sei "tiefstehend idiotisch". Es ist das Todesurteil für das kleine Mädchen. Im NS-System hat es nun keine Daseinsberechtigung mehr, von jetzt an geht alles sehr schnell. Annemarie erkrankt an Keuchhusten, dann an Lungenentzündung. Gross macht eine Meldung an die Eltern, nur wenige Tage später folgt die Nachricht von ihrem Tod.

Bereits 1935 hatte Hitler auf dem Reichsparteitag angekündigt, im Kriegsfall ein umfassendes Euthanasieprogramm zu starten. "Minderwertige", "Ballastexistenzen", "unnütze Esser", wie sie in der NS-Diktion abfällig bezeichnet wurden, sollten ausgelöscht werden, um einen "gesunden Volkskörper" zu schaffen. Im gesamten Reichsgebiet und den besetzten Gebieten in Frankreich, Polen und der Sowjetunion werden bis Kriegsende im Rahmen sämtlicher Euthanasie-Maßnahmen etwa 260.000 Menschen ermordet, mindestens 5000 der Opfer sind Kinder.

Mit hübschem Gesichtsausdruck "Heil Hitler" gesagt

Wie kaltblütig die Mediziner dabei zu Werke gehen, belegen die Akten vom Spiegelgrund: Der gerade einmal neun Tage alten Marie bescheinigen sie "etwas froschartiges, semitisches". Über den zweijährigen Heinrich schreiben die Ärzte, "seine Abschaffung ist notwendig". Die 13-jährige Maria wird "zur direkten Erledigung abgetreten". Von 1943 an werden aus dem ganzen Reichsgebiet Minderjährige nach Wien geschafft, die sogenannte "Aktion Brandt" läuft an, benannt nach Karl Brandt, Hitlers ehrgeizigem Leibarzt, der nun im NS-Gesundheitswesen das Sagen hat. Mit den Transporten sollen die Pflegebedürftigen vor den zunehmenden alliierten Luft- und Bombenangriffen in Sicherheit gebracht werden, so zumindest lautet die offizielle Version. Tatsächlich unternehmen Hitler und seine Helfershelfer alles, damit der penibel organisierte Massenmord nicht auffliegt. Irma Sperling etwa, ein Mädchen mit "glänzendem Kopfhaar", wird am 25. September 1943 von den Alsterdorfer Anstalten in Hamburg mit 200 weiteren Mädchen und Frauen nach Wien verlegt. Andere Minderjährige werden aus Bad Kreuznach oder dem rheinischen Mönchengladbach-Hardt an die Donau gekarrt.

Für viele der Patienten wird Pavillon 15 zur letzten Station ihres kurzen Lebens. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Gebäude eine geriatrische Station. Das Parterre, aussgelegt mit den alten braun-grünen Kachelfliesen, war einst die eigentliche Todeszelle. Wer hier landete, kam nicht wieder lebendig heraus. Nicht Herbert Arnter, dem die Wiener Ärzte ein "idiotisches Aussehen und Gehabe" attestierten. Nicht Edeltraud Ascher, in den Augen der Mediziner "eine Missgeburt". Nicht die siebenjährige Lieselotte Brandt, die laut Krankenakte mit "recht hübschem Gesichtsausdruck" zum Führerbild "Heil Hitler" sagt. Und nicht Annemarie.

Ein "+" in der Akte bedeutet: "Auslöschen"

"Meine Eltern setzten große Hoffnungen in die Ärzte, schließlich galt der Spiegelgrund als Spezialklinik", sagt Waltraud Häupl. Tatsächlich wurden die Angehörigen systematisch über den wahren Krankenzustand der Kinder getäuscht. Und selbst am 21. Februar 1945, als die Wiener Ringstraße im Bombenhagel der Alliierten untergeht, läuft das tödliche Programm ohne Unterbrechung weiter. An diesem Tag melden die Spiegelgrund-Ärzte vier Kinder nach Berlin - und geben sie damit zum Tode frei. In solchen Fällen verzeichneten die zuständigen Gutachter im Berliner Reichsausschuss - ein Tarnname für die Kanzlei des Führers - in den Meldebögen ein "+". Das Plus steht für "auslöschen".

Friedrich Zawrel ist einer der wenigen, dem die Flucht aus der Todesklinik gelang. Der heute 76-Jährige hat die Schikanen der Ärzte, die auch Annemarie und all die anderen Kinder über sich ergehen lassen mussten, am eigenen Leib erfahren. Schläge, bis sein kleiner Körper grün und blau anlief. Folterähnliche Wickelkuren, bei denen er tagelang in nasse Leinentücher gezwängt wurde. "Wenn man nirgends das Beten lernt", sagt Zawrel, "da lernt man es".

Aus seiner düsteren Einzelzelle heraus, in Pavillon 17, wird Zawrel immer wieder Zeuge, wie Kinder nahezu täglich aus dem benachbarten Pavillon 15 abtransportiert werden, ihre Körper sind leblos. Mal werden sie auf einen Karren geladen, mal getragen, mit Segeltuch zugedeckt.

Lesen Sie im dritten Teil, wie der Euthanasie-Mediziner Gross im Nachkriegsösterreich beachtliche Karriere macht

Die Überreste der kleinen Opfer landen in Formaldehyd. Und es gibt einen, der sich der konservierten Gehirne und Rückenmarkstränge nur allzu gerne annimmt: Dr. Heinrich Gross. Nach Kriegsende kehrt der einstige Abteilungsleiter vom Spiegelgrund an seine alte Wirkungsstätte zurück, und er macht eine zweite, beachtliche Karriere. Nicht zuletzt mit Hilfe der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, der er 1953 beitritt, steigt Gross zu einem der prominentesten Psychiater der Alpenrepublik auf. Als Gerichtsgutachter erwirbt er sich nicht nur ein stattliches Vermögen, er mehrt auch sein gesellschaftliches Ansehen; 1975 verleiht ihm die Republik Österreich gar den Ehrenorden 1. Klasse für Wissenschaft und Kunst. Skrupellos forscht der NS-Arzt ausgerechnet mit jener umfangreichen Gehirnsammlung, an deren Entstehung er im Krieg so tatkräftig mitwirkte. "Die wissenschaftliche Ausbeutung der NS-Opfer", konstatiert der Wiener Historiker Peter Schwarz vom "Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands", "wurde jahrelang von den Tätern wie selbstverständlich weitergeführt. Viele Karrieren bauten darauf auf." Die österreichische Öffentlichkeit lässt es zu.

Gross publiziert am laufenden Band: Zwischen 1952 und 1987 veröffentlicht er 34 wissenschaftliche Arbeiten. Als "Material" stehen dem einstigen Euthanasie-Mediziner 400 Gehirne zur Verfügung - darunter das von Annemarie.

Der einstige NS-Arzt wurde nie verurteilt

Wenn sie davon spricht, wird Waltraud Häupls Stimme fast lautlos. "Es ist eine Schande. Jeder kleine Apfeldieb wird verurteilt - und diese Mörder ..." Sie stockt, rückt ihre Brille zurecht, dann fährt sie fort: "Bis heute hat sich die Ärzteschaft zu diesem Verbrechen nicht klar geäußert." Etwas ungelenk, ihre Knie schmerzen beim Gehen, geht Waltraud Häupl auf dem Klinikgelände umher, hier, wo ihre Schwester einst den Tod fand. Immer wieder zieht es die kleine Frau hierher. Bei Pavillon 1 bleibt sie kurz stehen, heute werden hier Drogenabhängige therapiert. Noch bis Ende der neunziger Jahre, sagt Häupl, habe Gross hier gewohnt. Großzügig überließ die Stadt Wien dem Pensionisten eine subventionierte Wohnung. Damals waren die Vorwürfe gegen den Nazi-Mediziner längst bekannt.

Gross starb im vergangenen Dezember, als einer der letzten Euthanasie-Ärzte in seinem Haus nahe Wien. Obwohl in einem Zivilverfahren seine Beteiligung an den hundertfachen Kindermorden eindeutig festgestellt worden war, wurde der einstige NS-Mediziner nie verurteilt. Er genoss ein Leben in Freiheit, bis zum Tod.

Die Gehirne der getöteten Kinder sind inzwischen beigesetzt, vor vier Jahren bei einer feierlichen Zeremonie auf dem Wiener Zentralfriedhof, 57 Jahre nach Kriegsende. So lange hat es gedauert, bis sich die Verantwortlichen mit dem massenhaften Kindermord auseinandersetzten. Ein Schlussstrich? Waltraud Häupl schüttelt den Kopf. Die Beerdigung, das ganze Drumherum, hat sie eher betrübt denn getröstet. Jahrelang sei die Causa Spiegelgrund von der Öffentlichkeit totgeschwiegen worden, sagt sie, dann hätten sich plötzlich die Honoratioren mit dem Fall geschmückt. Selbst der damalige Bundespräsident Thomas Klestil war gekommen, um sein Beileid zu bekunden. "Es war eine riesige Show-Veranstaltung." Seither herrsche wieder Desinteresse.

Kindermord? Hier?

Langsam geht Waltraud Häupl an den ehemaligen Gebäuden der NS-Euthanasie vorbei, vor dem Todespavillon 15 bleibt sie stehen. Nichts erinnert an die hier verübten Verbrechen. Das Pflegepersonal im Innern ist ahnungslos. Kindermord? Hier? Irgendwo auf dem Gelände soll etwas gewesen sein, aber was genau? Die Pflegerin schüttelt den Kopf. Ein paar Schritte weiter, am äußersten Ende des riesigen Klinik-Areals, hat die Stadt Wien eine Gedenkstätte errichtet, ein schmuckloser Raum, verwitterte Schilder weisen den Weg. Im Innern ein paar Stellwände, die sich in Minutenschnelle wieder abbauen lassen, dazu einige Schwarzweiß-Fotos der Opfer. "Eine Schande", sagt Waltraud Häupl, "jede Ausstellung einer 4. Grundschulklasse wäre würdiger."

Mit den dunklen Flecken der NS-Zeit tut man sich schwer in der Alpenrepublik, noch immer. Mahnend redete erst vor wenigen Monaten Bundespräsident Heinz Fischer seinen Landsleuten ins Gewissen: Jahrzehntelang habe man sich ausschließlich als Opfer der Nazi-Politik verstanden, so steht es im Staatsvertrag von 1955. Die Täter und deren Verbrechen blieben dagegen oft unerwähnt.

Ein eindringlicher Appell, den offenbar auch die Stadtväter der Donaumetropole vernommen haben: Im Juli ehrten sie, immerhin, die wenigen Überlebenden des Spiegelgrunds. Doch der Versuch einer späten Wiedergutmachung stieß nicht überall auf Zustimmung. Einer lehnte den feierlichen Akt sogar wütend ab: Friedrich Zawrel. "Die Überlebenden werden geehrt", entrüstet sich der Rentner, "und für die eigentlichen Opfer gibt es an der Gedenkstätte nicht mal eine Kerze." Trotzig pflichtet Waltraud Häupl ihm bei, sie will eine ordentliche Gedenkstätte, eine, die den Namen auch verdient. "Es geht nicht nur um Annemarie und die anderen Kinder", sagt sie. "Es geht um diese Republik."

Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden zeigt vom 12. Oktober 2006 bis 24. Juni 2007 die Ausstellung "Tödliche Medizin - Rassenwahn im Nationalsozialismus". Darin geht es auch um Entstehung und Folgen des NS-Euthanasieprogramms.

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