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Allwetterzoo in Münster: Tiger Rasputin eingeschläfert

Tiger Rasputin (Archiv): Schnell wachsender Tumor Zur Großansicht
DPA

Tiger Rasputin (Archiv): Schnell wachsender Tumor

Tiger Rasputin erlangte vor einigen Jahren traurige Berühmtheit: Er tötete einen Tierpfleger im Münsteraner Zoo. Nun musste die Raubkatze eingeschläfert werden.

Der Allwetterzoo in Münster trauert um seinen Amur-Tiger Rasputin. Wegen eines Tumors sei das Tier eingeschläfert worden, teilte der Zoo mit. Den Angaben zufolge hatten Tierärzte bereits seit einigen Wochen eine Schwellung am rechten Vorderlauf von Rasputin beobachtet, die auffällig schnell größer wurde.

Als die Schwellung am Montag an mehreren Stellen blutete, entschied der Zootierarzt, Gewebeproben zu entnehmen. Am Mittwoch wurde der Tiger erneut betäubt und untersucht. "Um Rasputin keinen unnötigen Schmerzen und Leiden auszusetzen, haben die Ärzte entschieden, ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen zu lassen", heißt es.

Der Tiger hatte 2013 einen Tierpfleger ins Genick gebissen. Der Mitarbeiter des Zoos starb. Der Fall entfachte eine Debatte um die Haltung von Raubkatzen in Tierparks.

Rasputin lebte seit April 2005 im Münsteraner Allwetterzoo. Ende 2003 war er im Zoo Leipzig zur Welt gekommen.

wit/dpa

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