Berlin - Zum Zeitpunkt des Unglücks trainierte die Bundespolizei einen Einsatz gegen gewaltbereite Fußballfans: Bei einer Großübung mit etwa 580 Beamten sind zwei Hubschrauber miteinander kollidiert und abgestürzt. Dabei sei ein Mensch gestorben, teilte die Feuerwehr mit. Laut "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem Toten um einen Piloten. Der "Tagesspiegel" berichtete unter Berufung auf die Bundespolizei von vier Schwerverletzten. Hinzu kämen mehrere Leichtverletzte.
Der Absturz ereignete sich nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gegen 10.30 Uhr unweit des Olympiastadions, auf dem Maifeld. Die Hubschrauber sollten weitere Einsatzkräfte als Nachschub zum angrenzenden S-Bahnhof bringen. Zum Zeitpunkt des Unglücks schneite es. Die beiden Helikopter seien beim Landeanflug in Bodennähe zusammengestoßen, hieß es.
Der genaue Hergang des Unfalls sei bislang noch unklar. Eine Sprecherin der Feuerwehr sagte dem rbb, die Sicht sei extrem begrenzt gewesen, man habe nur einen lauten Knall von dem geplanten Landeplatz gehört. Insgesamt waren laut Bundespolizei drei Hubschrauber an der Übung beteiligt. Der dritte Helikopter konnte offenbar ohne Probleme landen.
wit/dpa/Reuters/AFP
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