Zypern Drei Tote bei Hagel und Überschwemmungen

Umgestürzte Bäume, weggerissene Solaranlagen: Während eines Unwetters auf Zypern sind mehrere Menschen gestorben.

Beschädigte Autos in der nordzyprischen Stadt Kerynia
DPA

Beschädigte Autos in der nordzyprischen Stadt Kerynia


Bei einem schweren Herbststurm mit Hagel und starken Regenfällen sind auf Zypern drei Menschen ums Leben gekommen. Sie starben im türkischen Norden der Mittelmeerinsel. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades bot den türkischen Zyprern Hilfe an, wie das Staatsfernsehen (RIK) berichtete.

Polizei und Feuerwehr rückten auf der gesamten Insel aus, um in Autos eingeschlossene Menschen zu befreien. Außerdem transportieren die Einsatzkräfte umgestürzte Bäume und Solaranlagen ab, die vom Wind losgerissen worden waren.

Am schwersten getroffen wurden das Zentrum der Hafenstadt Limassol sowie ländliche Regionen, nahe der Kleinstadt Kyrenia (türkisch: Girne). Meteorologen sagten im Staatsradio, die Regenfälle hätten nach Monaten der Dürre auch positive Folgen: "Die Wasserspeicherseen werden mit diesen Regenfällen endlich gefüllt", sagte ein Meteorologe.

jpz/dpa

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