Vegan oder paläo, Low Carb oder Low Fat? Viele Diäten helfen nur ihren Erfindern und verunsichern die Verbraucher: Was darf man denn heutzutage noch essen?

So ziemlich alles, erklären nun Evolutionsmediziner. Ihnen zufolge ist es gar nicht so wichtig, was man verzehrt - sondern wann man dies tut.

"Das häufigste Ernährungsmuster in modernen Gesellschaften, jeden Tag drei Mahlzeiten plus Snacks zwischendurch, ist aus einem evolutionären Blickwinkel abnorm", sagt der Biologe Mark Mattson, 58, vom National Institute on Aging in Baltimore. Der Körper sei von Natur aus aufs Fasten gepolt. 16 Stunden ohne Nahrung seien deshalb eine bewährte Medizin - gegen Dickleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und womöglich Krebs.

"Man muss nicht sofort beim ersten Magenknurren etwas essen", sagt auch Annette Schürmann, 55, vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. "Wir aktivieren den Stoffwechsel und machen ihn gesund, indem wir nur dreimal oder vielleicht nur zweimal

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