Der Laden ist alles andere als eine Klitsche. Auch wenn kaum einer außerhalb der Landwirtschaft den Namen kennt: Agravis. Mehr als sechs Milliarden Euro Umsatz – beinahe doppelt so viel wie die Fußball-Bundesliga – erzielt der zweitgrößte Agrarhändler Europas, ein mächtiger Konzern.

Aber geführt wird er vielleicht doch wie eine Klitsche. Wie sonst wäre zu erklären, dass ein einzelner Mann, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat, einen solchen Einfluss gewinnt? Und den Konzern und seine Manager so an der Nase herumführt, dass die am Ende kaum noch wissen, was von dem Grund und Boden, auf dem sie eine Fabrik bauen, ihnen gehört?

Konrad Falk heißt der Mann. Er war wichtig für Agravis, als der Konzern versuchte, in Russland Fuß zu fassen. Anfang der Neunzigerjahre hatte Falk als Arbeiter in einem deutschen Futtermittelwerk begonnen, einflussreiche Unterstützer gefunden und es bis zum Geschäftsführer der Futtermittelsparte und zum Leiter des Russland-Geschäfts gebracht. Hilfreich soll dabei

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