Vergangenen Sommer stand irgendwann alles voll: die Gänge, das Lager, die Zwischenräume. Trotzdem lieferten die Lkw-Fahrer unverdrossen weiter, sogenannte Aldi-Aktuell-Artikel, von Kleidung bis Spielzeug, in grünen Kisten und Bananenkartons. Fünfmal mehr Ware als sonst, sagt Carolin Matzke.

Matzke ist die Leiterin einer Aldi-Filiale in Augustdorf, südwestlich von Detmold. Die Artikel waren für sie bestimmt. "Die meisten Sachen waren kaputt, kamen in aufgerissenen Verpackungen, waren unverkäuflich", sagt die 44-Jährige. "Sie wollten meinen Laden zustopfen."

Mehrmals bat sie ihren Regionalverkaufsleiter, die offensichtlich aus anderen Filialen stammenden Lieferungen zu stoppen. Ohne Erfolg.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 33/2018.
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