Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger will seinen Vertrag auflösen. Das gab das Unternehmen an diesem Donnerstag bekannt. Am Dienstag, als die SPIEGEL-Redakteure Frank Dohmen und Armin Mahler ihn zum Gespräch trafen, wirkte Hiesinger sehr entspannt. Er dürfte zum Zeitpunkt des Interviews schon intensiv über den Rückzug nachgedacht haben, sprach aber nicht offen darüber. Sein Interview liest sich in einigen Teilen dennoch wie ein Vermächtnis.

SPIEGEL: Herr Hiesinger, Sie stehen seit siebeneinhalb Jahren an der Spitze von Thyssenkrupp. Hätten Sie sich zu Beginn Ihrer Tätigkeit vorstellen können, dass Sie sich einmal vom industriellen Kern dieses Geschäfts, dem Stahl, trennen würden?

Hiesinger: Wir trennen uns ja nicht, sondern wir suchen nach einer Lösung für die strukturellen Probleme dieses Bereichs…

SPIEGEL: …mit dem Ziel, sich am Ende vollständig davon zu trennen.

Hiesinger: Das ist nicht unsere Motivation. Wir haben durch den Zusammenschluss mit Tata-Steel den zweitgrößten Stahlkonzern Europas

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