Die Leber wächst, das Blutvolumen steigt, Fettzellen werden prall – vieles im Körper wird größer, wenn ein Mensch ständig mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht. Doch aufs Gehirn wirkt der Überfluss offenbar genau umgekehrt: Je übergewichtiger ein Mensch ist, desto kleiner scheint sein Gehirn. Und mehr noch: Das Schrumpfen ist verbunden mit einer verminderten Denkkraft.

Diese beunruhigende Beobachtung hat Veronica Witte vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig gemacht. Die Biologin wertete die Daten gesunder Erwachsener aus Leipzig und Umgebung aus. Gemeinsam mit Kollegen vermaß sie die weiße Substanz, die graue Substanz sowie die Durchblutung des Gehirns. Parallel dazu analysierte sie das Körpergewicht sowie die Ergebnisse von Kognitionstests.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2018.
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