Der Mann, der Millionen Kleinunternehmen aus den Klauen der globalen Digitalkonzerne retten will, wirkt mit seinem schütteren Haar, der Stoffhose und dem V-Ausschnitt-Pulli wie ein Fremdkörper in der hippen Berliner Start-up-Szene.

Im Gegensatz zu den meist jungen Gründern hat Marco Börries, 49, jedoch einiges vorzuweisen, was sein ehrgeiziges Ziel weit weniger größenwahnsinnig erscheinen lässt, als es klingt: Erfolge und Erfahrung, Kontakte und Geld. Und von alldem ziemlich viel.

Börries war 16 Jahre alt und Schüler, als er mit umgerechnet 2000 Euro Startkapital sein erstes Unternehmen, Star Division, gründete, das 1999, da war er 31, von Sun Microsystems im Silicon Valley übernommen wurde. Er gründete weiter, verkaufte die nächste Firma an Yahoo, wo er fortan selbst die Mobilsparte leitete. 2009 kehrte Börries nach Deutschland zurück, reich, aber offenbar immer noch hungrig.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2018.
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