SPIEGEL: Wohl kein Mensch in Deutschland wird so oft fotografiert wie Angela Merkel. Was reizte Sie trotzdem an der Aufgabe?

Herzau: Ich wollte nachschauen, was für ein Mensch hinter diesen Tausenden offiziellen Bildern steckt. Ob man sie anders fotografieren kann: Ich wollte sie selbst erfassen, nicht nur ihr Äußeres. Den Menschen Angela Merkel. Dass sie auf meinen Bildern nun tatsächlich aufgeschlossen wirkt, liegt nicht daran, weil ich sie so aussehen lassen wollte, sondern weil sie so ist. Nicht im Geringsten arrogant.

SPIEGEL: Sie waren ja auch dabei, wenn sie unter Druck geriet, etwa in der Flüchtlingskrise. Wie reagiert sie?

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