SPIEGEL: Frau Kerber, 6:3, 6:3 gegen Serena Williams, die dominierende Spielerin der vergangenen Jahre – ein deutliches Ergebnis im Endspiel von Wimbledon. Als Zuschauer hatte man keine Zweifel, dass Sie gewinnen würden. Wie sah es in Ihnen aus?

Kerber: Ich war davon überzeugt, dass ich sie schlage. Einen Tag vor dem Finale habe ich mich hingesetzt und überlegt, wie es 2016 war...

SPIEGEL: ...damals verloren Sie im Endspiel gegen Williams mit 5:7 und 3:6.

Kerber: Alles war damals neu für mich: der Gang zum Center Court, die Blumen, die einem vor dem Finale überreicht werden. Diese Atmosphäre hat mich erschlagen. Dennoch habe ich gut gespielt, Serena hat dank ihres Aufschlags gewonnen, am Ende haben zwei Breaks die Partie entschieden. Ich habe viel aus dieser Erfahrung gelernt, wusste, dass ich dieses Mal auf den Platz gehen muss mit der Einstellung: Du siegst.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 30/2018.
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