Ein Gastbeitrag des Marburger Soziologen Martin Schröder.

Die Leute hatten Angst, die Arbeitslosenquote schien immer weiter zu steigen. 

Tatsächlich jedoch waren schon damals vor allem Menschen ohne Ausbildung betroffen. Deren Arbeitslosenquote betrug zu Beginn der Achtzigerjahre nur rund sechs Prozent, dahingegen war Ende der Neunziger jeder Vierte von ihnen betroffen. Ab 2005, nach der Umsetzung der Agenda 2010, sank die Arbeitslosigkeit immer weiter.

Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Hochschulabschluss lag nie über 4,5 Prozent, bei jenen mit Berufsausbildung liegt sie heute bei nur noch knapp 4 Prozent. Für beide Gruppen herrscht damit Vollbeschäftigung.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 3/2019.
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