Neulich, während der IFA, war ich zu Gast beim Live-Format von "Kontraste". Matthias Deiß hatte mich eingeladen. Es ging um die Arbeit investigativer Journalisten. Deiß ist Redaktionsleiter des RBB-Politmagazins. Zum Ende der Sendung wollte er von mir wissen, was ich mir von "Kontraste" wünschte. Mehr Wucht, antwortete ich. Es sei ja nicht so, dass die Redaktion keine guten Geschichten lieferte. Die Wucht, sagte ich, wäre außer durch hochwertige, relevante Recherchen auf zweierlei Wegen zu erhöhen: wenn die ARD alle Politmagazine unter einem gemeinsamen Markendach vereinte und die dann von einem Moderator präsentiert würde, der dieser Marke ein Gesicht gibt und sich gern auch darüber hinaus in Debatten einmischt. 

Stattdessen gibt es weiterhin sechs Magazine, von "Panorama" und "Fakt" über "Monitor", "Report Mainz" und "Report München" bis "Kontraste", kein Zuschauer kann sich merken, wann welche Sendung an der Reihe ist, jede wird von einem anderen moderiert, Kooperation ist eher Ausnahme

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