Es gibt Probleme, die möchte man haben: Der schweizerische Milliardär Hansjörg Wyss hat angekündigt, bis 2030 eine Milliarde Dollar zur Verfügung zu stellen, um die Natur zu schützen. Die Stiftung des Philanthropen steht nun vor der Aufgabe, das Geld sinnvoll auszugeben. Das ist umso schwerer, als Wyss mit seinem Geschenk selbst zu einer seltenen Art gehört. Kaum ein Thema bekommt so wenig Beachtung wie der Verlust der Arten. Wenn derzeit in Katowice über Maßnahmen gegen den Klimawandel verhandelt wird, ist den Delegierten große Aufmerksamkeit sicher. An die Uno-Biodiversitätskonferenz in Ägypten vor gut einer Woche erinnert sich außer einigen Experten jetzt schon fast keiner mehr.

Dabei sind die beiden Themen verwandt und miteinander verwoben. Der Verlust der Vielfalt könnte ähnlich katastrophale Folgen für die Menschheit haben wie der Klimawandel. Intakte Ökosysteme dämpfen die Auswirkungen der Erderwärmung. Sie sind Grundlage für sauberes Wasser, für Landwirtschaft, für nachhaltige Industrieproduktion.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 50/2018.
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