Als Artur Brauner eine seiner zahlreichen Komödien produzierte, musste er für einen Drehtag eine Kuh mieten. Irgendwann waren alle Szenen mit dem Tier im Kasten. Doch Brauner, so die Anekdote, soll einen seiner Mitarbeiter gebeten haben, die Kuh noch zu melken. Schließlich habe er ja die Nutzungsrechte für den ganzen Tag bezahlt.

Vermutlich wurde Brauner auch deshalb einer der erfolgreichsten Filmproduzenten Deutschlands, weil er es wie kaum ein anderer verstand, aus den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen das Maximum herauszuholen. Würde er in Schottland leben, hätten sie ihn wegen seines Geizes des Landes verwiesen, schrieb er in seinen Memoiren "Mich gibt's nur einmal".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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