Ein US-Offizier trägt die schwarze Aktentasche, in der sich alles befindet, was der amerikanische Präsident braucht, um den Einsatz von Atomwaffen anzuordnen (im März 2006 auf dem Gelände der US-Botschaft in Pakistan).

Luftwaffenbasis Offutt, Nebraska, 3. Juni 1980. Hier, im Herzen der USA, wacht das Strategische Luftkommando (SAC), Teil der nuklearen Abschreckung der Vereinigten Staaten. In der unterirdischen Kommandozentrale, groß wie eine Kathedrale, ist es ruhig. An sechs Meter hohen Wänden leuchten riesige Monitore. Starten die Russen ihre Interkontinentalraketen, meldet das sofort ein Spähsatellit. Dann bleiben 25 Minuten bis zum Einschlag.

Mitternacht ist vorüber, als an diesem Dienstag plötzlich der Alarm schrillt. Die Monitore zeigen zwei grüne Linien, die Richtung USA rasen. Und Hunderte weitere Raketen steigen in der Sowjetunion auf. Großangriff!

Der Wachhabende drückt den Alarmknopf. Von Küste zu Küste heulen auf den Atombomber-Basen Sirenen, die Crews stürzen zu ihren Flugzeugen

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