Das Treffen fand in Wolfsburg statt. Angereist waren Vertreter von Daimler, BMW, Audi und Porsche. Zusammen mit ihren Kollegen von Volkswagen trafen sich die sogenannten Antriebsleiter, jene Manager, die für den Einsatz aller Motoren in ihren Unternehmen verantwortlich waren. Konkurrenten eigentlich, gerade wenn es darum geht, einen Vorsprung durch Technik zu erlangen. Und wo könnte das ein Autohersteller besser als beim Antrieb, beim Motor, dem Herz eines Fahrzeugs?

Doch der Arbeitskreis Antrieb war eines jener Kartellgrüppchen, in denen die deutschen Hersteller über Jahrzehnte hinweg die Konkurrenz, zumindest auf einigen Feldern, ausschalteten. Er war ein Teil der Schattenwelt, in der die Konzerne heimlich miteinander mauschelten, während die Bosse im Scheinwerferlicht die segensreiche Wirkung des Wettbewerbs lobten. Der SPIEGEL enthüllte dieses Kartell vor einem Jahr (SPIEGEL 30/2017). Die EU-Kommission und das Bundeskartellamt ermitteln, ob die Unternehmen gegen das Wettbewerbsrecht

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 30/2018.
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