Ein Keller im Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien, 3. Bezirk: Aquarium an Aquarium dümpeln Tausende bizarre Kreaturen im 18 Grad Celsius kühlen Wasser. Aus ihrem farblosen Körper ragen rötliche Kiemenäste. Ihre stets leicht geöffneten Mäuler scheinen zu grinsen. In Tanks wächst ihre Nahrung heran: winzige Salzkrebse.

Willkommen in einer der weltgrößten Axolotl-Kolonien, dem Reich von Biochemikerin Elly Tanaka. Rund 1200 erwachsene Tiere leben hier, dazu zahllose millimeterkleine Babys, die das Becken noch miteinander teilen. Später im Leben werden sie nur noch zur Fortpflanzung zusammenkommen. Herr und Frau Schwanzlurch ziehen dann für ein paar Tage in ein Separee mit schwarzem Vorhang. "Sie mögen es ruhig und dunkel", sagt Tanaka. Sofort nach ihrem Paarungstanz werden die Tiere getrennt, sonst könnte es passieren, dass sie sich gegenseitig anknabbern.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2018.
Entdecken Sie SPIEGEL+
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!