Als der Maler schon länger tot war und 2013 aus seinem Nachlass stammende Polaroids in einer New Yorker Galerie gezeigt wurden, war die Aufregung weltweit groß.

Das war erstaunlich.

Denn die Gemälde des Malers zeigen in etwa dasselbe wie diese Fotografien, über die gestritten wurde: junge Mädchen, viele in erotischen Posen. Und diese Ölbilder gelten als Meisterwerke. Die Polaroids aber wurden nun als grenzüberschreitend, sogar als pädophil empfunden.

Doch müsste man nicht sagen, dass das, was für die Fotos gilt, auch für die Gemälde zu gelten hat?

Vom 2. September an stellt sich die Frage erneut. Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel, eines der bekanntesten Museen der Schweiz, würdigt den Künstler mit einer Ausstellung, die seinen Namen trägt – monolithisch, kurz, wie ein Markenzeichen: "Balthus".

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2018.
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