In der Welt des Werner Baumann ist die Wahrheit eindimensional, wie er sagt, sie basiert auf Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, auf Studien und Gutachten. Deshalb gibt es für den Chef des Bayer-Konzerns auch keinen Zweifel: Glyphosat ist sicher. Den Hersteller dieses umstrittenen Pflanzenschutzmittels, das US-Unternehmen Monsanto, würde er jederzeit wieder übernehmen – "ohne Wenn und Aber".

Die Welt rund um den Bayer-Konzern sieht das anders: Eine breite Öffentlichkeit hält Glyphosat für toxisch und Monsanto für den Inbegriff des Bösen, an Krebs erkrankte Bauern klagen zu Tausenden gegen den neuen Monsanto-Besitzer, Anleger sehen in Bayer-Aktien Hochrisikopapiere, die sie nicht im Depot haben wollen. Deshalb war das vergangene Jahr eines der schwierigsten in der 155-jährigen Geschichte des Bayer-Konzerns. Und das neue Jahr könnte noch turbulenter werden. Vielleicht sogar gefährlich für den ganzen Konzern?

"Das Leben ist immer lebensgefährlich", sagt Baumann. "Im Unternehmensumfeld

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 2/2019.
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