Elektronische Musik wabert durch den Nachtclub, ein Sopran schwebt über der Melodie, aber es ist keine menschliche Stimme. Die Musikerin singt nicht selbst, sondern spielt die Melodie, indem sie mit ihren Händen im Leeren gestikuliert und ganz ohne Berührung dem verkabelten Apparat vor sich geheimnisvolle Töne entlockt – einem sogenannten Theremin.„Wat is’n dit für‘n Jefiepe?”, blafft sie der Restaurantbesitzer an.

Mit dieser Szene in der ersten Folge von „Babylon Berlin” intoniert der Film ein Grundmotiv: Berlin als Raum für Neues und für die damit verbundenen Dissonanzen. Das gilt seit über 100 Jahren.

Heute ist Berlin eine Start-up-Kapitale, alle 20 Stunden wird hier ein neues Digitalunternehmen gegründet, jubelte die Investitionsbank Berlin vor einem Jahr. Jeder achte neue Arbeitsplatz entsteht in diesem Bereich. Die Stadt steht unter Strom, das hat hier Tradition, auch davon erzählt die Serie.

Nur ein paar Blocks vom Alexanderplatz entfernt liegt ein neues, ein digitales Babel: „Babbel“

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