Der Morgen des 27. Februar 1975 ist sonnig in West-Berlin; die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt. In Zehlendorf macht sich Peter Lorenz, der Berliner CDU-Landesvorsitzende, bereit, zur Arbeit zu fahren. Der Chauffeur seines Dienstwagens, über den er als Vizepräsident des Abgeordnetenhauses verfügt, holt Lorenz in seiner Villa im Elvirasteig 31 ab. Der CDU-Chef nimmt auf dem Rücksitz der Limousine mit dem amtlichen Kennzeichen "B-1-2" Platz und beginnt damit, Akten zu studieren.

Als der Daimler anderthalb Kilometer zurückgelegt hat und in den Quermatenweg einbiegt, stößt ein Kleinlaster rückwärts aus einer Straße. Der Fahrer von Lorenz tritt auf die Bremse, im nächsten Moment fährt ein roter Fiat 124 S auf den Mercedes auf. Es ist 8.53 Uhr. Die Fahrerin des Fiats, eine junge Frau im roten Minirock, entschuldigt sich beim Chauffeur von Lorenz. Dieser merkt nicht, dass sich ihm ein Mann mit einer als Besenstiel getarnten Eisenstange von hinten nähert. Er wird niedergeschlagen und

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FOTOS: dpa

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